Sauerampfersuppe aus Radziwiłłów (Barszcz szczawiowy z Radziwiłłowa)
Einleitung: Diese Suppe aus Masowien verbindet frischen Sauerampfer mit einer leichten Brühe, die mit saurer Sahne und Buchweizenmehl sanft gebunden wird; dazu gibt es Kartoffeln und ein hart gekochtes Ei.
Barszcz szczawiowy z Radziwiłłowa ist mit Radziwiłłów Mazowiecki in der Woiwodschaft Masowien verbunden. Säuerliche Suppen wurden in der Gegend auch barszcz oder borsc genannt. Es gab mehrere Zubereitungsarten: mit frischem Sauerampfer im Frühling und Sommer oder mit eingesalzenem Sauerampfer im Winter.
Die beschriebene Methode verbindet gehackten Sauerampfer, der kurz in wenig Wasser oder Butter zusammenfällt, mit einer leichten Brühe. Saure Sahne und Buchweizenmehl geben der Suppe etwas Körper; Salz und Pfeffer halten die Würzung schlicht. Kartoffeln und hart gekochte Eier sind als Beilagen überliefert; diese Haushaltsversion serviert beides.
Die Brühe bleibt hell und dünn, mit sichtbaren Blättern statt püriert. Gib den Sauerampfer erst gegen Ende hinzu und rühre die Sahne mit heißer Brühe glatt, damit sie nicht ausflockt.


