Kolumbianische Nationalgerichte

Cerdo asado

Bereiten Sie ein von den Llanos inspiriertes cerdo asado zu: Schweineschulter mit Frühlingszwiebeln, Bier und Knoblauch marinieren und langsam über Glut grillen.

Kolumbianische Nationalgerichte
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Stücke Schweineschulter drehen sich auf Metallspießen über einem langen Glutbett; daneben liegen Maniok und Kochbanane in den Llanos.
Region Sácama, Casanare, Orinoquía / Llanos Orientales
Kategorie Über Glut gegrilltes Schweinefleisch als Hauptgericht
Ergibt 8 Portionen
Vorbereitungszeit Etwa 35 Minuten plus 24 Stunden Marinierzeit
Aktive Zeit Etwa 55 Minuten einschließlich Vorbereitung von Feuer und Spießen
Überblick

Cerdo asado

Schweineschulter wird mit Frühlingszwiebeln, Bier und Knoblauch mariniert und anschließend auf Metallspießen über Glut langsam weich gegart.

In Sácama im Departamento Casanare beschreibt das kolumbianische Verzeichnis traditioneller Rezepte cerdo asado als Schweinefleisch, das auf Holzstangen gegrillt wird. Der knappe Eintrag belegt die Zubereitung am Spieß, enthält aber keine vollständige Zutatenliste und keine Garzeit. Diese Version für zu Hause behält das Grillen auf Spießen über Glut bei und verwendet lebensmittelechte Edelstahlspieße. Die Marinade aus Frühlingszwiebeln, Bier und Knoblauch orientiert sich an einem eigenständigen, dokumentierten Llanos-Gericht aus dem Departamento Meta. Sie ist keine belegte Familienrezeptur aus Sácama.

Schweineschulter eignet sich für die lange Garzeit, weil ihr Bindegewebe nach und nach weich wird. Schneiden Sie das Fleisch in breite Stücke ähnlicher Dicke und befestigen Sie es sicher, damit es beim Drehen der Spieße nicht verrutscht. Lassen Sie es einen Tag im Kühlschrank marinieren. Vor dem Grillen überschüssige Marinade abtropfen lassen: Nasses Fleisch bräunt langsamer und herabtropfende Flüssigkeit kann Flammen auflodern lassen. Marinade, die rohes Schweinefleisch berührt hat, entsorgen und nicht auf das gegarte Fleisch streichen.

Richten Sie den Grill im Freien mit einem stabilen Bett aus Holzkohle oder sauberer Holzglut ein und schaffen Sie eine kühlere Zone für indirekte Hitze. Das Fleisch soll über der Glut garen, ohne in offene Flammen zu geraten. Große Stücke können etwa fünf bis sechs Stunden brauchen; das ist nur ein Richtwert, denn Dicke, Abstand zur Glut, Wind und Hitze wirken sich auf die Dauer aus. Drehen Sie die Spieße regelmäßig und messen Sie die Kerntemperatur in den dicksten Stücken. Ganzes Schweinefleisch ist bei 62,8°C mit anschließender Ruhezeit von drei Minuten sicher. Für eine besonders zarte, leicht zerzupfbare Schulter weiter auf etwa 88–93°C garen und prüfen, ob ein Temperaturfühler leicht hineingleitet.

Zutaten

Zutaten

Schweinefleisch und Marinade

  • 1,8 kg Schweineschulter, pariert und in breite, dicke Stücke geschnitten
  • 450 g Frühlingszwiebeln, weiße und grüne Teile, grob gehackt
  • 330 ml Lagerbier
  • 12 g feines Salz
  • 20 g geschälte Knoblauchzehen
  • 2 saubere lebensmittelechte Edelstahlspieße oder Drehspießstangen
Zubereitung

Zubereitung

Zubereitung

  1. Marinade mixen und das Fleisch kühlen Frühlingszwiebeln, Bier, Salz und Knoblauch mixen, bis eine flüssige Marinade ohne große Stücke entsteht. Das Schweinefleisch in einen abgedeckten Lebensmittelbehälter legen, die Marinade darübergießen und die Stücke wenden, bis sie rundum bedeckt sind. Verschließen und 24 Stunden im Kühlschrank marinieren. Rohes Fleisch und Marinade unter 4°C und getrennt von verzehrfertigen Lebensmitteln lagern; nicht bei Raumtemperatur marinieren.

  2. Ein gleichmäßiges Glutbett vorbereiten Den Grill im Freien anheizen und warten, bis Kohle oder sauberes Holz zu einem stabilen Glutbett heruntergebrannt sind. Eine heißere Zone zum Anbräunen und eine kühlere Zone mit indirekter Hitze für das lange Garen einrichten. Platz lassen, um die Spieße bei aufflammendem Fett zu versetzen. Nicht über hohen Flammen beginnen und niemals offenes Feuer in Innenräumen verwenden.

  3. Das Fleisch aufspießen und grillen Das Schweinefleisch aus der Marinade nehmen und überschüssige Flüssigkeit in den Behälter abtropfen lassen; die gebrauchte Marinade anschließend entsorgen. Die Stücke fest auf die sauberen Spieße stecken und Zwischenräume für die Luftzirkulation lassen. Über mäßige indirekte Hitze hängen und regelmäßig drehen, damit sie gleichmäßig bräunen. Große Stücke etwa 5–6 Stunden grillen. Wird die Oberfläche zu schnell dunkel, die Spieße weiter von der Glut entfernen. Die dicksten Stücke mit einem sauberen Thermometer prüfen. Ganzes Schweinefleisch muss mindestens 62,8°C erreichen und anschließend 3 Minuten ruhen; für eine zarte Schulter weiter auf etwa 88–93°C garen, bis der Fühler fast ohne Widerstand eindringt. Die Zeit allein ist keine Sicherheitskontrolle.

  4. Ruhen lassen und portionieren Spieße oder Fleisch auf ein sauberes Blech legen und 15 Minuten ruhen lassen. Prüfen, ob das Innere noch heiß ist, und das Fleisch dann mit hitzebeständigen Handschuhen oder einer Zange abnehmen. Quer zur Faser schneiden oder in große Stücke zerpflücken. Sauberes Besteck und eine saubere Platte verwenden; gegartes Fleisch nicht in das Gefäß mit dem rohen Fleisch zurücklegen.

  5. Heiß servieren Mit gekochtem Maniok, reifer Kochbanane, Arepas oder einer anderen passenden Beilage servieren. Bratensaft oder eine frische Sauce können separat dazu gereicht werden. Bis zum Servieren heiß halten und Reste zügig kühlen.

Praktische Hinweise

Praxis

Nährwerte pro Portion

Die gerundeten Schätzwerte beruhen auf allgemeinen Nährwertdaten für rohe Schweineschulter, Frühlingszwiebeln, Lagerbier, Knoblauch und die abgewogene Salzmenge. Tatsächliche Werte hängen vom Zuschnitt, dem entfernten Fett, der am Fleisch verbleibenden Marinade und dem Bieretikett ab.

Ausrüstung

Mixer, abgedeckter Lebensmittelbehälter, Kühlschrank, Holzkohlegrill im Freien oder Feuerstelle mit stabiler indirekter Hitzezone, 2 lebensmittelechte Edelstahlspieße oder ein Drehspieß, lange hitzebeständige Handschuhe, sauberes Blech, Zange und ein Thermometer mit Sofortanzeige. Verwenden Sie kein lackiertes, chemisch behandeltes, harzreiches oder unbekanntes Holz als Spieß, der Lebensmittel berührt. Der Grill gehört ins Freie und mit Abstand zu Gebäuden, trockenem Bewuchs und tief hängenden Ästen.

Praktische Hinweise

1. Bitten Sie um eine leicht marmorierte Schulter und ähnlich dicke Stücke. Sehr mageres Schweinefleisch kann beim langen Grillen austrocknen. 2. Die Marinierzeit von 24 Stunden erfordert Planung, aber keine ständige Arbeit. Den geschlossenen Behälter unten im Kühlschrank aufbewahren, damit kein Fleischsaft auf andere Lebensmittel tropft. 3. Zwischen den Fleischstücken auf den Spießen Platz lassen. Zu dicht gesteckte Stücke bräunen langsamer und lassen sich schwerer sicher drehen. 4. Die Glut erhalten, statt hohe Flammen zu erzeugen. Wenn abtropfendes Fett aufflammt, die Spieße in die kühlere Zone versetzen. 5. Die 5–6 Stunden sind ein Richtwert für große Stücke; Dicke, Grill und Wetter verändern die Dauer. Mit dem Thermometer prüfen und die Zartheit zusätzlich beurteilen. 6. Keine Äste unbekannter Holzart, lackiertes oder imprägniertes Holz und keine improvisierten Stangen ohne Lebensmittelzulassung verwenden. 7. Bier wird aus Gerste gebraut und kann Gluten enthalten; das Gericht ist nicht glutenfrei. Beim Garen verdampft nicht zwingend der gesamte Alkohol. 8. Für Personen, die Alkohol meiden, nicht davon ausgehen, dass langes Grillen jede Spur beseitigt. Ein anderes Gericht oder eine bewährte alkoholfreie Marinade wählen und das Etikett prüfen. 9. Reste in flache Behälter füllen und innerhalb von 2 Stunden kühlen. Innerhalb von 3–4 Tagen verbrauchen oder einfrieren. Beim Aufwärmen auf 73,9°C erhitzen. 10. Utensilien für rohes Schweinefleisch von denen zum Servieren trennen, nach dem Anfassen die Hände waschen und benutzte Marinade entsorgen.

Allergene und Lebensmittelsicherheit

Enthält Gerste und Gluten aus dem Bier. Das Schweinefleisch während des Marinierens kühlen, ohne Unterbrechung über kontrollierter Glut im Freien garen und die dicksten Stücke mit einem sauberen Thermometer prüfen. Ganzes Schweinefleisch muss 62,8°C erreichen und 3 Minuten ruhen; eine besonders zarte Schulter wird gewöhnlich bei 88–93°C weich. Reste innerhalb von 2 Stunden kühlen und auf 73,9°C erhitzen. Kein rohes oder behandeltes Holz als Spieß verwenden, der Lebensmittel berührt.

Zum Schluss

1: Der Eintrag aus Sácama nennt auf Stangen gegrilltes Schweinefleisch; die abgemessene Marinade ist eine praktische, von den Llanos inspirierte Version. 2: Lebensmittelechte Metallspieße, stabile Glut und ein Thermometer machen das lange Grillen zu Hause leichter kontrollierbar.

Nährwerte pro Portion

Nährwerte pro Portion

  • Berechnungsgrundlage: 1 von 8 Portionen, etwa 225 g rohes Schweinefleisch und der entsprechende Marinadenanteil
  • Kalorien: 458 kcal
  • Kohlenhydrate: 6 g
  • Eiweiß: 41 g
  • Fett: 28 g
  • Ballaststoffe: 2 g
  • Natrium: 740 mg