Atollado aus Huila (guiso soperopo)
Rindfleisch, Longaniza, Gemüse und gekochter Reis schmoren gemeinsam zu einem kräftigen, feuchten Eintopf.
Atollado, im regionalen Verzeichnis auch guiso soperopo genannt, ist ein Reisgericht aus dem kolumbianischen Departamento Huila. Entscheidend ist die Konsistenz: Reis und Gemüse sollen feucht und gebunden bleiben, eher wie ein dicker Eintopf als wie ein trockenes Reisgericht. Das Kochbuch des kolumbianischen Kulturministeriums führt es im Abschnitt zu Tolima und Huila. Die Tourismusseite der Stadt Neiva verwendet außerdem die Schreibweise saperopo und nennt das Gericht atollado. Andere kolumbianische Atollado-Varianten haben eigene Fleischsorten und Zubereitungen; dieses Rezept folgt der Huila-Version mit Rindfleisch und Longaniza.
Im Ausgangsrezept werden gewürfeltes Rindfleisch, Longaniza und Zwiebeln zunächst 30 Minuten in Wasser geköchelt. Danach kommen bereits gekochter Reis, Kürbis, Karotte, gelbe Kartoffeln, grüne Bohnen, Butter und Gewürze hinzu; alles gart weitere etwa 30 Minuten. Der gekochte Reis wird weich und bindet die Flüssigkeit. Rühren Sie gelegentlich um und lassen Sie das Gemüse weich werden, ohne den Topf wie ein trockenes Pilaw auskochen zu lassen.
Die Quelle nennt acht bis zehn Portionen; diese Fassung ergibt acht und rechnet Haushaltsmaße in metrische Mengen um. Longaniza unterscheidet sich je nach Hersteller in Salzgehalt, Fett und Garzustand. Wählen Sie frische, noch zu garende Wurst, sofern die Packung sie nicht als verzehrfertig kennzeichnet. Prüfen Sie rohe Wurst aus Hackfleisch mit einem Thermometer und halten Sie gekochten Reis heiß oder kühlen Sie ihn rasch ab.


