Cocido campesino aus Nemocón
Andenkartoffeln, Knollen und Hülsenfrüchte garen sanft und werden mit einem warmen Chorriado aus Milch und Käse serviert.
In Nemocón im Departamento Cundinamarca verbindet Cocido campesino Zutaten des Andenhochlands: Kartoffeln, Chuguas, Hibias, Cubios und Hülsenfrüchte, dazu ein reichhaltiges Chorriado. Das nationale Rezeptinventar führt es als alltägliches Hauptgericht aus Nemocón, das traditionell in einem Tontopf gegart wird. Die ausführliche Kochbuchfassung ist fleischfrei und erhält eine separate cremige Sauce.
Ähnliche Namen stehen nicht immer für dasselbe Gericht. Cocido aus Subachoque und weiter gefasste Boyacense-Varianten können Rind, Schwein, Wurst oder Mais enthalten. Dieses Rezept folgt der Nemocón-Fassung: zwei Kartoffelsorten, drei Andenknollen, Erbsen und Saubohnen; in die Sauce kommen Milch, frischer milder Weißkäse, Sellerie und Zwiebeln.
Die getrockneten Erbsen müssen über Nacht einweichen. Planen Sie diese Zeit ein. Zuerst garen die kleineren Knollen und Hülsenfrüchte, dann kommen die festere Papa sabanera und zuletzt die schneller weich werdende Papa criolla hinzu. Währenddessen das Chorriado sanft zubereiten, damit der Käse in der Milch schmilzt, ohne anzusetzen. Das Gemüse abgießen, den Sud aufheben und die heiße Sauce erst kurz vor dem Servieren darübergeben.


