Kiszka kaszubska — kaschubischer Kartoffel-Buchweizen-Laib
Kiszka kaszubska, auf Kaschubisch auch cziszka kaszëbska, ist ein kompaktes Kartoffel-Getreide-Gericht aus Kaschubien im Norden Polens. Geriebene Kartoffeln und Buchweizen werden mit Ei, geräuchertem Speck und Zwiebel gebunden, in einem Stoffbeutel geformt und gegart. Nach dem Abkühlen wird der Laib in Scheiben geschnitten und gebräunt.
Die polnische Liste traditioneller Produkte verbindet das Gericht besonders mit der Gegend Gochy nahe Lipnica in der Woiwodschaft Pommern. Der beschriebene Laib ist außen gebräunt und innen fest genug zum Schneiden; sein Aroma vereint Kartoffel, Getreide, Speck und Zwiebel. Der Stoffbeutel bestimmt die Form, die je nach seinen Maßen variiert.
Diese abgewogene Hausversion verwendet Buchweizen, der in regionalen Quellen genannt wird, und einen lebensmittelechten Baumwoll-Kochbeutel. Sie ist keine Blutwurst: Die Masse enthält weder Blut noch Innereien. Da rohes Ei die Kartoffelmasse bindet, muss der Kern mindestens 71°C erreichen. Danach wird der Laib vollständig gekühlt, damit er sich sauber schneiden lässt.


