Juane de gallina – Henne und Reis im Bijao-Blatt
Juane ist ein in Blätter eingewickeltes Reisgericht aus dem peruanischen Amazonasgebiet, das auch zum San-Juan-Fest gehört. Juane de gallina bezeichnet eine Füllung aus gewürztem Reis, Hennenfleisch, gekochtem Ei und Olive. Die Bijao-Blätter halten das Paket zusammen und geben Aroma ab, werden aber nicht mitgegessen.
Der Reis wird zunächst in gewürzter Geflügelbrühe nur teilweise gegart. Verquirltes Ei bindet den zuvor abgekühlten Reis; erst der abschließende Dampfgarvorgang lässt die Mischung fest werden. Die vier Pakete sollen großzügig gefüllt, aber nicht so fest gepresst sein, dass die Mitte nicht ausreichend erhitzt wird.
Eine ältere Henne braucht meist länger als ein junges Hähnchen und gibt eine kräftigere Brühe. Hier sind Hennenstücke und ihre längere Garzeit eingeplant. Saubere, vorsichtig angewärmte Bijao-Blätter lassen sich ohne Risse falten und halten die Füllung beim Dämpfen zusammen.


