Peruanische Nationalgerichte

Chocotejas

In dünnen Hüllen aus temperierter dunkler Kuvertüre sitzen Manjar blanco und Pekannüsse; die Schokolade wird in sechzehn Förmchen gegossen.

Peruanische Nationalgerichte
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Chocotejas mit Manjar blanco und Pekannüssen
Chocotejas mit Manjar blanco und Pekannüssen
Menge 16 Chocotejas
Vorbereitung 35 Minuten
Garzeit 20 Minuten
Zusätzliche Zeit 45 Minuten
Gesamtzeit 100 Minuten
Überblick

Chocotejas mit Manjar blanco und Pekannüssen

Chocotejas gehören zur Süßwarentradition der Region Ica und unterscheiden sich von Tejas vor allem durch ihre Schokoladenhülle. Unter der festen Kuvertüre befinden sich Manjar blanco und Pekannüsse. Beim Hineinbeißen soll die Schokolade brechen, während der Karamellkern cremig bleibt.

Eine glatte, gut lösbare Hülle setzt trockene Formen und korrekt temperierte Kuvertüre voraus. Die gesamte Schokolade wird in zwei Portionen behandelt: 300 g werden geschmolzen, mit 100 g feingehackter Kuvertüre abgekühlt und anschließend wieder behutsam erwärmt. So lässt sich die Oberflächenstruktur steuern.

Die Füllung muss deutlich unterhalb des Formenrands bleiben. Ein übervoller Kern verhindert einen geschlossenen Boden, aus dem später Karamell austritt. Kurze Kühlphasen sorgen für das Erstarren, ohne die Oberfläche unnötig lange Feuchtigkeit auszusetzen.

Praxis

Praxis

  • SchwerpunktSchokoladenformen müssen vollständig trocken sein.
  • KontrolleSchmelzen, Impfen und Arbeitstemperatur exakt einhalten.
  • ZielMindestens 3 mm Abstand unter dem Rand für den Verschluss lassen.
Zutaten

Zutaten

Schokoladenhülle

  • 400 g dunkle Kuvertüre – 60–70 % Kakao, fein gehackt; davon 100 g zum Impfen zurückbehalten

Füllung

  • 240 g Manjar blanco – dick, gekühlt
  • 100 g Pekannüsse – geschält, auf 16 Portionen verteilt
Zubereitung

Zubereitung

Zubereitung

  1. Form trocknen und Schokolade aufteilen.Die 16 Mulden der Schokoladenform polieren, bis sie vollkommen trocken sind. Von den 400 g gehackter Kuvertüre 100 g zum Impfen beiseitestellen und 300 g in eine hitzebeständige Schüssel geben. In den Mulden darf weder Wasser noch ein sichtbarer Film verbleiben.

  2. Kuvertüre schmelzen.Die Schüssel über einen Topf mit sanft siedendem Wasser setzen, ohne den Schüsselboden ins Wasser zu tauchen. Die 300 g Kuvertüre bei geringer Hitze etwa 8 Minuten rühren, bis alle Stücke geschmolzen sind und das Thermometer 45–48 °C zeigt. Dampf und Wassertropfen von der Schokolade fernhalten.

  3. Kuvertüre temperieren.Die Schüssel vom Wasserbad nehmen und die zurückbehaltenen 100 g Kuvertüre portionsweise einrühren. Etwa 6 Minuten weiterrühren, bis 27–28 °C erreicht sind. Anschließend etwa 3 Minuten vorsichtig auf 31–32 °C erwärmen. Ein eingetauchter Löffel soll einen dünnen, gleichmäßigen Überzug erhalten. Keine direkte Flamme verwenden.

  4. Schokoladenhüllen formen.Die temperierte Kuvertüre in alle 16 Mulden verteilen, durch Schwenken oder mit einem Pinsel Boden und Wände überziehen und den Überschuss zurück in die Schüssel laufen lassen. Die Oberfläche der Form glatt abstreifen. Die Schicht muss gleichmäßig sein und darf keine durchscheinenden Stellen haben.

  5. Erste Schicht festigen.Die Form 10 Minuten bei höchstens 4 °C kühlen, bis die Schokoladenwände fest sind und nicht mehr glänzend fließen. An den Rändern sollen sie sich bereits sauber lösen.

  6. Füllen und verschließen.In jede Mulde 15 g des gekühlten Manjar und etwa 6 g Pekannüsse geben; mindestens 3 mm zum oberen Rand frei lassen. Mit der übrigen temperierten Kuvertüre vollständig verschließen und glatt abziehen. Falls nötig, den Überzug kurz auf 31–32 °C zurückwärmen. Karamell darf nicht durch den Boden dringen.

  7. Erstarren lassen und entformen.Die Form bei höchstens 4 °C weitere 20 Minuten kühlen, bis die Böden fest sind. Umdrehen, alle 16 Chocotejas ohne Gewalt lösen und 15 Minuten in ihren Förmchen an einem kühlen Ort stehen lassen. Die Schokolade soll beim Brechen knacken und nicht biegsam sein; Milchkaramellfüllungen nicht längere Zeit warm lagern.

Praxis

Praxis

Praktische Hinweise

Gefüllte Chocotejas abgedeckt bei höchstens 4 °C aufbewahren und nach 3–4 Tagen verbrauchen. Die Abdeckung schützt die Kuvertüre vor Gerüchen und Kondenswasser; das Milchkaramell bleibt kühlpflichtig. Zum Entformen die vollständig erstarrte Form über einem Tuch umdrehen und leicht klopfen. Weiche Hüllen nicht mit einem Messer heraushebeln. Ein matter Belag kann durch Kondensation entstehen; austretende Füllung deutet auf einen unzureichenden Verschluss hin. Neben Pekannüssen kommen in Chocotejas auch Trockenfrüchte, Kokos oder andere Nüsse vor. Damit verändern sich Wassergehalt und Allergene; diese Varianten sind nicht Bestandteil der hier angegebenen 16 Stück.

Kontrollpunkte

Kontrollpunkte

  • Problem 1Biegt sich die erkaltete Schokolade statt zu brechen, wurde sie nicht richtig temperiert oder ausreichend fest. Das Impfen erneut unter Kontrolle aller Temperaturen durchführen.
  • Problem 2Tritt Karamell an der Unterseite aus, war die Füllung zu hoch oder der Verschluss zu dünn. Den vorgesehenen Rand frei lassen und die Restkuvertüre gleichmäßig verteilen.
Nährwerte pro Portion

Nährwerte pro Portion

  • Portionsgröße1 gefüllte Chocoteja, etwa 46 g
  • Kalorien246 kcal
  • Kohlenhydrate26 g
  • Eiweiß3 g
  • Fett15 g
  • Ballaststoffe2 g
  • Natrium32 mg
Allergene und Lebensmittelsicherheit

Allergene und Lebensmittelsicherheit

Enthält Milch und Pekannüsse (Schalenfrüchte). Kuvertüre kann Soja oder weitere Allergene enthalten; Verpackung prüfen. Gefüllte Chocotejas bei höchstens 4 °C aufbewahren und Wasserkontakt mit heißer Schokolade vermeiden.

Abschluss

Abschluss

  • Ergebnis: sechzehn gefüllte Pralinen mit knackender dunkler Schokoladenhülle.
  • Wichtigster Handgriff: Entscheidend sind trockene Formen, die korrekte Temperierung und ein dicht geschlossener Boden.