Kluchy warmińskie: warme Kartoffelklößchen aus Warmia
Kurzbeschreibung: Kleine, unregelmäßige Klößchen aus geriebenen Kartoffeln, serviert mit polnischem Twaróg und knusprigen Grieben.
Kluchy warmińskie, auch kluski warmińskie genannt, sind kleine Kartoffelklößchen aus der polnischen Region Warmia und Masuren. Sie werden aus geriebenen Kartoffeln und Weizenmehl gemacht, sind unregelmäßig geformt, etwa 2–3 cm groß und leicht fest. Je nach Kartoffelsorte kann ihre Farbe beige, grau oder bläulich sein.
Der Teig besteht nur aus Kartoffeln und Weizenmehl; das Salz kommt ins Kochwasser. Geriebene Kartoffeln ausdrücken und kurz mit dem Mehl vermischen. Die Masse auf einem Brett oder einem flachen umgedrehten Deckel verstreichen, mit einem Löffel kleine Stücke abtrennen und direkt ins sprudelnd kochende Salzwasser geben. Nach dem Abgießen kurz kalt abspülen, damit die Klößchen weniger zusammenkleben.
Diese abgewogene Hausversion ergibt ungefähr 90 kleine Klößchen, also etwa 15 pro Portion für sechs Personen. Die Klößchen als Hauptgericht mit zerbröseltem polnischem Twaróg und knusprigen Grieben aus ausgelassenem Rückenspeck servieren; beides kommt erst beim Servieren dazu und nicht in den Kartoffelteig.
Rohes Mehl und rohe Kartoffel-Mehl-Masse von verzehrfertigen Lebensmitteln fernhalten. Den rohen Teig nicht probieren und anschließend Hände, Geräte und Arbeitsfläche gründlich reinigen. Die Klößchen nach dem Aufsteigen noch kurz weiterkochen, bis das Mehl vollständig gegart ist. Reste in flachen Behältern innerhalb von 2 Stunden kühlen, bei höchstens 4 °C 3–4 Tage im Kühlschrank lagern und beim Aufwärmen überall auf 74 °C erhitzen.


