Chairo mit chuño, Rindfleisch, Weizen und Gemüse
Chairo gehört zur Hochlandküche der Anden und ist unter anderem in Puno bekannt. Besonders wichtig ist chuño: Kartoffeln werden unter natürlichen Frost- und Trocknungsbedingungen haltbar gemacht und später wieder eingeweicht. Der eingeweichte chuño sorgt im Eintopf für einen eigenständigen Biss und etwas Bindung.
Je nach Region können Rind oder Lamm, Innereien, Weizen und verschiedenes Gemüse zusammenkommen. Die hier beschriebene Kombination enthält Rinderschienbein, ganze Weizenkörner, chuño, frische Kartoffeln, Kürbis, Kohl, Karotten und dicke Bohnen. Zunächst müssen Weizen und Fleisch Zeit bekommen, weich zu werden.
Das Einweichen erfolgt über acht Stunden im Kühlschrank, und zwar für chuño und Weizen in getrennten Schüsseln. Das Wasser danach jeweils wegschütten und den chuño gründlich abspülen. Die fertige Suppe soll einzelne Körner und Gemüsestücke in einer kräftigen, aber noch schöpfbaren Brühe enthalten.


