Jeżowskie Pierogi mit Hirse und Twaróg
Kleine polnische Teigtaschen in Halbmondform, gefüllt mit in Milch gegarter Hirse und etwas Twaróg, serviert mit Butterzwiebeln.
Jeżowskie Pierogi sind mit Jeżowe in der Woiwodschaft Podkarpackie im Südosten Polens verbunden. Der offizielle Eintrag im Register traditioneller Produkte beschreibt kleine, weiche Halbmonde mit gekräuseltem Rand und gelber Füllung. Sie besteht vor allem aus in Milch gegarter Hirse, Butter und einer kleineren Menge Käse als gegarter Getreidemasse.
Das Register nennt Zutaten und Zubereitungsfolge, aber keine abgewogenen Haushaltsmengen. Diese praktische Hausversion ergibt etwa 60 kleine Pierogi für sechs Personen. Die Hirse in Milch weich garen und vollständig abkühlen lassen, bevor der polnische Frischkäse Twaróg untergemischt wird. Der Teig ruht vor dem Ausrollen; anschließend wird er in kleine Kreise geschnitten und zu Halbmonden geformt.
Die Pierogi portionsweise kochen und nach dem Aufschwimmen noch kurz garen, damit der Teig auch an der Naht weich ist. Dazu passen langsam in Butter goldgelb gebratene Zwiebeln. Der regionale Eintrag nennt außerdem das Anbraten der bereits gekochten Pierogi in Butter als weitere Möglichkeit; in diesem Rezept ist es ein optionaler Abschluss.


