Peruanische Nationalgerichte

Arroz chaufa de pollo

Heiß gebratener Reis aus der peruanischen Chifa-Küche mit gut gekühltem gekochtem Reis, Hähnchen, Ei, Ingwer, Frühlingszwiebeln und Sojasauce.

Peruanische Nationalgerichte
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Peruanischer Arroz chaufa mit Hähnchen, Ei und Sojasauce
Peruanischer Arroz chaufa mit Hähnchen, Ei und Sojasauce
Ergibt 4 großzügige Teller
Vorbereitung 20 Minuten
Garzeit 18 Minuten
Zusätzliche Wartezeit 0 Minuten
Gesamtzeit 38 Minuten
Überblick

Peruanischer Arroz chaufa mit Hähnchen, Ei und Sojasauce

Arroz chaufa ist gebratener Reis der peruanischen Chifa-Küche, die aus der chinesisch-peruanischen Küchentradition hervorgegangen ist. In dieser Hähnchenvariante verbinden sich schnell gebratene Reiskörner mit Ei, Sojasauce, Ingwer und Frühlingszwiebeln. Die Bezeichnung meint nicht einfach beliebigen gebratenen Reis mit einer nachträglich angefügten Beilage.

Der Reis muss bereits gekocht und unmittelbar nach dem ursprünglichen Garen rasch heruntergekühlt worden sein. Lose, kalte Körner lassen sich im heißen Pfannenboden trennen, ohne matschig zu werden. Reis, der über Nacht bei Raumtemperatur stand, darf dafür nicht verwendet werden. Die Frühlingszwiebeln werden in helle und grüne Teile aufgeteilt, damit sie zu unterschiedlichen Zeitpunkten zugegeben werden können.

Ei und Hähnchen werden erst getrennt gegart, das Fleisch in zwei lockeren Durchgängen. Vor dem gemeinsamen Erhitzen wird die Kerntemperatur des Hähnchens gemessen. Der Abschluss mit Sojasauce und geröstetem Sesamöl soll heißen, gleichmäßig gewürzten Reis ergeben, aber keine Flüssigkeit am Pfannenboden hinterlassen.

Zutaten

Zutaten

Für den gebratenen Reis

  • 700 g gekochter weißer Reis, nach dem Kochen rasch gekühlt, aus dem Kühlschrank und aufgelockert
  • 400 g rohe Hähnchenbrust ohne Knochen und Haut, in 1,5 cm große Stücke geschnitten
  • 110 g verquirltes Vollei, etwa 2 große Eier ohne Schale
  • 100 g Frühlingszwiebeln, dünn geschnitten, weiße und grüne Teile getrennt
  • 12 g frischer Ingwer, fein gehackt
  • 50 ml normale Sojasauce (Sillao), gebrauchsfertig
  • 25 ml neutrales Pflanzenöl, aufgeteilt: 10 ml für Ei, 10 ml für Hähnchen, 5 ml für Reis
  • 8 ml geröstetes Sesamöl zum Abschmecken
Zubereitung

Zubereitung

Zubereitung

  1. Kalten Reis prüfen.700 g zuvor gekochten und nach dem Kochen rasch gekühlten Reis bei höchstens 4 °C mit einer Gabel auflockern. 100 g Frühlingszwiebeln vorbereiten und weiße und grüne Teile getrennt bereitlegen. Einzelne Körner lösen sich ohne feuchte Klumpen. Reis, der über Nacht ungekühlt stand, entsorgen.

  2. Ei vollständig stocken lassen.10 ml Pflanzenöl in einer heißen breiten Pfanne erhitzen und 110 g verquirltes Ei 2 Minuten unter Rühren braten. Auf einen sauberen Teller geben. Das Ei ist überall gestockt, ohne flüssigen Kern.

  3. Hähnchen in zwei Portionen garen.10 ml weiteres Öl in dieselbe Pfanne geben und alle 400 g Hähnchen in zwei nicht zu dicht liegenden Durchgängen insgesamt 8 Minuten braten. Mit einem sauberen Thermometer die größten Stücke in der Mitte auf 74 °C prüfen, dann zum Ei legen. Das Fleisch fühlt sich elastisch an und erreicht innen 74 °C; eine gebräunte Oberfläche allein reicht nicht.

  4. Ingwer und Reis braten.Die letzten 5 ml neutrales Öl, weiße Frühlingszwiebelteile und 12 g Ingwer 1 Minute braten. 700 g kalten Reis zugeben und unter Wenden weitere 4 Minuten heiß braten. Die Körner sind heiß und bewegen sich einzeln statt in Klumpen. Pfanne nicht überfüllen; bei Bedarf den Reis in zwei Durchgängen braten, was zusätzliche Zeit beansprucht.

  5. Sojasauce zufügen und servieren.50 ml Sojasauce zugeben, gegartes Ei und Hähnchen unterheben und 3 Minuten weiterbraten, bis alles gleichmäßig dampfend heiß ist. Grüne Frühlingszwiebelteile und 8 ml geröstetes Sesamöl einarbeiten und sofort servieren. Der Reis ist gleichmäßig gewürzt, am Boden sammelt sich keine Sauce. Wieder erhitzte gegarte Bestandteile müssen im Inneren 74 °C erreichen.

Praxis

Praxis

Praktische Hinweise zu Servieren und Aufbewahren

Nur Reis verwenden, der nach dem ersten Kochen rasch gekühlt wurde. Hähnchen und Aromaten vor dem Erhitzen der Pfanne vorbereiten. In einer kleinen Pfanne den Reis in zwei nacheinander gebratenen Portionen zubereiten und die verlängerte Gesamtzeit einplanen. Reste zügig kühlen und nur einmal vollständig auf 74 °C erhitzen. Frisch gebratener Reis bleibt am lockersten. Eine natriumreduzierte Sojasauce verändert Salzgehalt und Würzung; die angegebenen Nährwerte gelten dafür nicht unverändert.

Fehlerbehebung

Reis klebt und wird matschig: Der Reis war zu warm, feucht oder zu dicht in der Pfanne. Rasch gekühlten Reis verwenden und gegebenenfalls portionsweise braten. Hähnchen ist außen braun, innen nicht sicher: Die Bräunung ist keine Garprobe. Mit einem sauberen Thermometer im Zentrum 74 °C nachweisen. Das Gericht schmeckt zu salzig: Zusätzliche Sojasauce wurde ungemessen zugegeben. Die gesamte Menge bei 50 ml belassen.

Nährwerte pro eine von vier Portionen

Nährwerte pro eine von vier Portionen

  • Portionsgröße1 Teller heißer Bratreis
  • Kalorien473 kcal
  • Kohlenhydrate55 g
  • Eiweiß32 g
  • Fett13 g
  • Ballaststoffe2 g
  • Natrium900 mg
Allergene und Lebensmittelsicherheit

Allergene und Lebensmittelsicherheit

Enthält Ei, Soja, Weizen aus der normalen Sojasauce sowie Sesam; Etiketten und mögliche Kreuzkontakte beachten. Hähnchen im Kern auf 74 °C garen; wieder erwärmte Bestandteile ebenfalls auf 74 °C bringen. Reis nach dem ursprünglichen Kochen innerhalb von 2 Stunden abkühlen und bei höchstens 4 °C lagern; für diese Zubereitung innerhalb eines Tages verwenden. Niemals über Nacht bei Raumtemperatur aufbewahrten Reis einsetzen. Arroz chaufa direkt nach dem Braten essen.

Abschluss

Abschluss

  • Ergebnis: Lockere, dampfend heiße Reiskörner mit vollständig gegartem Hähnchen, Ei und aromatischen Frühlingszwiebeln servieren.
  • Entscheidender Punkt: Nur rasch gekühlten Reis verwenden und die Kerntemperatur des Hähnchens bei 74 °C prüfen.