Buñuelos aus Arequipa: frittierte Hefeteigringe mit Chancaca-Sirup
Unter dem Namen Buñuelos sind in Arequipa verschiedene frittierte Süßgebäcke bekannt. Diese Teigringe aus Weizenmehl und Hefe sind nicht automatisch mit den aus Kürbis und Süßkartoffel hergestellten Picarones gleichzusetzen. Für diese Form wird ein elastischer Hefeteig hergestellt, aufgehen gelassen und frisch ausgebacken.
Leicht zerdrückter Anis aromatisiert den Teig. Den Sirup bilden Chancaca, unraffinierter peruanischer Rohrzucker, Wasser, Zimt und Nelken. Ringgröße und Präsentation können sich unterscheiden; hier entstehen zwölf kleine Ringe, drei pro Portion. Die Sirupmenge wird erst auf dem Teller verteilt.
Die Temperatur des Öls entscheidet darüber, ob die Ringe außen knusprig und innen durchgegart werden. Bei zu großer Hitze bräunt der Teig vorzeitig; zu kaltes Öl lässt viel Fett eindringen. Die Temperatur wird gemessen, die Ringe werden in drei überschaubaren Portionen ausgebacken und ein Probestück auf einen nicht mehr rohen Kern geprüft.


