Tamales de piangua aus Guapi
Päckchen aus grüner Kochbanane und Kokos mit Piangua, Kartoffel und Ei, in Bananenblätter gehüllt
Tamales de piangua sind mit Guapi an der Pazifikküste des kolumbianischen Departamento Cauca verbunden. Grüne Kochbanane, Kokosmilch und Piangua, eine Mangrovenmuschel, bestimmen das Gericht. Das kolumbianische Verzeichnis traditioneller Küchen beschreibt einen Teig aus Kochbanane, Kokosmilch und Sofrito, der in Bananenblätter gewickelt und mit Piangua gefüllt wird. Ein kolumbianisches Kochbuch erläutert außerdem die Garfolge der Muscheln und eine Füllung mit Kartoffeln und hart gekochten Eiern.
In dieser alltagstauglichen Fassung werden die Kochbananen in Kokosmilch weich gegart, warm zerdrückt und mit einem Teil des pazifischen Refrito gewürzt. Die Piangua wird zunächst in der Schale gekocht, ausgelöst, fein gehackt und erneut gegart, bevor sie mit dem übrigen Refrito vermischt wird. Der Teig soll weich sein, aber genug Stand haben, um die Füllung im Blatt zusammenzuhalten. Das Rezept ergibt acht große Tamales.
Kaufen Sie ausschließlich gekühlte Piangua aus zugelassener, nachvollziehbarer Herkunft. Durch Garen lassen sich marine Biotoxine nicht zuverlässig beseitigen; zweifelhafte Muscheln werden auch durch langes Kochen nicht sicher. Halten Sie rohe Muscheln von verzehrfertigen Lebensmitteln fern und servieren Sie die Tamales heiß.


