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Georgien

Pkhali-Auswahl

Georgisches Pkhali-Assortiment mit Spinat, Roter Bete und Bohnen in würziger Walnusspaste, garniert mit Granatapfel.

Georgisches Hausrezeptgeorgisches Gericht
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Weite Ansicht von Pkhali-Auswahl auf einem rustikalen Tisch mit sichtbarer Umgebung.
Ergibt6 Portionen
Portionsbasis3 Happen, je einer mit Spinat, Roter Bete und grünen Bohnen
Schwierigkeitsgradmittel
Ernährungsweisevegan und vegetarisch; enthält Walnüsse (Schalenfrüchte)
Das Gericht

Über das Gericht Pkhali-Auswahl

Drei georgische Pkhali-Varianten erhalten dieselbe aromatische Walnusspaste: mit Spinat, gerösteter Roter Bete und grünen Bohnen. Das Rezept ergibt 18 kleine Happen, je einen von jeder Sorte pro Portion.

Pkhali (ფხალი) bezeichnet eine Familie georgischer Gemüsegerichte und kein festes Einzelrezept. Gehacktes Gemüse oder Blattgrün wird gewürzt und mit Walnusspaste gebunden; auf einer gemischten Platte kommen so verschiedene Farben und Texturen zusammen. Spinat ist eine bekannte Variante, Rote Bete und grüne Bohnen bringen Abwechslung. Diese Zusammenstellung folgt dem Prinzip, erhebt aber keinen Anspruch, jede regionale oder familiäre Zubereitung abzubilden.

Jedes Gemüse wird anders gegart: Die Rote Bete kommt ganz in den Ofen, die Bohnen werden kurz blanchiert, damit sie ihre Form behalten, und der Spinat soll nur zusammenfallen. Das Blattgemüse gut abtropfen lassen und den Spinat besonders gründlich ausdrücken. Restfeuchte verdünnt die Walnussmasse und lässt die Happen auseinanderfallen.

Die gemeinsame Paste besteht aus fein gemahlenen Walnüssen, Knoblauch, Koriandergrün, Petersilie, blauem Bockshornklee, gemahlenem Koriander, getrockneten Tagetesblüten, Pfeffer, Essig und abgemessenem Wasser. Teile sie gleichmäßig auf, damit die Farben erkennbar bleiben. Nach dem Kühlen werden die geformten Happen fester. Die Granatapfelkerne sind abgewogen und in diesem Rezept mitgerechnet.

Das Gericht zubereiten

Zutaten

Georgischer Pkhali-Teller: Walnuss-Happen mit Spinat, Roter Bete und grünen Bohnen

Gemüse

  • 300 gfrischer Spinat, gewaschen; harte Stiele entfernen
  • 300 gkleine Rote Bete, gewaschen; zum Rösten ganz und ungeschält lassen
  • 300 ggrüne Bohnen, gewaschen; Enden abschneiden
  • 2 lWasser zum Blanchieren von Spinat und Bohnen; danach wegschütten

Gemeinsame Walnusspaste

  • 250 gausgelöste Walnüsse, frisch und fein gemahlen
  • 20 gKnoblauch, etwa 5 Zehen, geschält und gerieben oder zerdrückt
  • 20 gfrisches Koriandergrün, gewaschen und grob gehackt
  • 15 gfrische glatte Petersilie, gewaschen und grob gehackt
  • 3 ggemahlener blauer Bockshornklee (utskho suneli)
  • 4 ggemahlene Koriandersamen
  • 2 ggemahlene getrocknete Tagetesblüten (imeretischer Safran)
  • 1 ggemahlener schwarzer Pfeffer
  • 0,5 gmildes gemahlenes rotes Chilipulver
  • 8 gfeines Salz
  • 30 mlWeißweinessig
  • 90 mlkaltes Wasser

Zum Garnieren

  • 60 gfrische Granatapfelkerne
Zubereitung

Zubereitung

  1. Ofen vorheizen und Gemüse vorbereiten. Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Spinat, Rote Bete und Bohnen unter fließendem Wasser abspülen; kein Spülmittel verwenden. Harte Spinatstiele und Bohnenenden entfernen, die Rote Bete ganz und ungeschält lassen. Das Wasser zum Blanchieren abmessen.

  2. Rote Bete rösten. In Alufolie wickeln oder in eine abgedeckte ofenfeste Form geben. 50–60 Minuten rösten; bei unterschiedlich großen Knollen einmal wenden. Ein dünnes Messer oder ein Holzspieß sollte ohne harten Widerstand bis in die Mitte gleiten. Auf einem flachen Blech etwa 25 Minuten abkühlen lassen und insgesamt höchstens 2 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen.

  3. Bohnen und Spinat blanchieren. Während die Rote Bete röstet, die 2 l Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen. Die Bohnen 4–5 Minuten garen, bis sie weich sind, aber noch ihre Form halten, und in ein Sieb geben. Das Wasser erneut aufkochen, den Spinat 1–2 Minuten blanchieren, bis er zusammenfällt, und gründlich abtropfen lassen.

  4. Abtropfen, ausdrücken und schneiden. Das gegarte Gemüse auf flachen Blechen ausbreiten. Den Spinat über dem Spülbecken kräftig ausdrücken, bis kaum noch Flüssigkeit austritt, und fein hacken. Die abgekühlte Rote Bete schälen und fein reiben. Die Bohnen fein schneiden. Die drei Gemüse getrennt in flachen Behältern etwa 15 Minuten im Kühlschrank abkühlen lassen.

  5. Walnusspaste zubereiten. Die Walnüsse fein mahlen, aber stoppen, bevor Öl austritt und eine Nussbutter entsteht. Knoblauch, Koriandergrün, Petersilie, Bockshornklee, gemahlenen Koriander, Tagetes, beide Pfeffersorten und Salz zugeben. Essig und alle 90 ml kaltes Wasser einarbeiten, bis eine dicke, zusammenhängende Paste entsteht.

  6. Drei Sorten mischen und formen. Die Paste in drei gleiche Teile teilen und jeweils gründlich unter ein Gemüse mischen. Aus jeder Mischung sechs kompakte Happen formen, insgesamt 18. Ist eine Mischung zu feucht, das betreffende Gemüse nochmals ausdrücken oder abtropfen lassen, statt nicht abgemessene Zutaten hinzuzufügen.

  7. Kühlen und garnieren. Die Happen in einen abgedeckten flachen Behälter legen und 20 Minuten bei höchstens 4 °C kühlen. Auf eine saubere Platte setzen und alle 60 g Granatapfelkerne darauf verteilen. Innerhalb von 2 Stunden nach dem Garen kühlen und bis zum Servieren kalt halten.

  8. Servieren. Pro Person je einen Spinat-, Rote-Bete- und Bohnenhappen anrichten. Als Vorspeise oder zusammen mit anderen Speisen kühl oder kalt servieren.

Servieren, Aufbewahren und Austauschen

Servieren, Aufbewahren und Austauschen

Die drei Farben gemeinsam anrichten, sodass jede der sechs Portionen einen Happen jeder Sorte enthält. Pkhali eignet sich als Vorspeise zum Teilen. Brot oder andere Speisen passen dazu, sind aber weder Teil der abgemessenen Zutaten noch der Nährwertberechnung.

Abgedeckt in einem flachen Behälter bei höchstens 4 °C aufbewahren und innerhalb von 3–4 Tagen verbrauchen. Nicht länger als 2 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen. Aufwärmen ist nicht nötig und macht die Happen weich. Das Gemüse kann am Vortag gegart, rasch abgekühlt und getrennt gekühlt werden; am Serviertag mit der Paste mischen und formen. Fertige Happen lassen sich ebenfalls bis zu einen Tag vorher zubereiten und zugedeckt kühlen.

Einfrieren ist nicht empfehlenswert, weil aufgetautes Gemüse Wasser abgeben und die Walnusspaste lockern kann. In georgischen Zusammenstellungen werden auch Rote-Bete-Blätter, Lauch oder Möhren verwendet; damit ändern sich jedoch dieses Rezept und seine Nährwerte. Walnüsse sind für diese Version prägend.

Nährwerte pro Portion

Nährwerte pro Portion

  • Portionsgröße: 3 Happen, je einer jeder Sorte; ein Sechstel der Platte
  • Kalorien: 340 kcal
  • Kohlenhydrate: 19 g
  • Eiweiß: 10 g
  • Fett: 28 g
  • Ballaststoffe: 8 g
  • Natrium: 610 mg
Allergene und Lebensmittelsicherheit

Allergene und Lebensmittelsicherheit

Das Rezept enthält Walnüsse, eine Schalenfrucht. Walnüsse und fertige Happen von Lebensmitteln für Menschen mit Schalenfruchtallergie getrennt halten; Küchenmaschine, Arbeitsflächen und Utensilien vor der Zubereitung allergenfreier Speisen gründlich reinigen. Frisches Gemüse unter fließendem Wasser waschen, nicht mit Seife oder Spülmittel.

Gegartes Gemüse flach ausbreiten und nach kurzem Abdampfen zügig kühlen. Die fertigen Happen innerhalb von 2 Stunden in den Kühlschrank stellen, bei höchstens 4 °C lagern und innerhalb von 3–4 Tagen verbrauchen. Beim Servieren kühl halten und Speisen entsorgen, die länger als 2 Stunden bei Raumtemperatur standen.

Zum Schluss

Zum Schluss

  • Die Platte ergibt sechs Portionen mit je drei kalten, durch Walnuss gebundenen Gemüsehäppchen: Spinat, Rote Bete und grüne Bohnen.
  • Spinat gründlich ausdrücken, die übrigen Gemüse gut abtropfen lassen und die Paste gleichmäßig verteilen, damit die Happen fest und farblich klar bleiben.