Über das Gericht Kachetisches Tatara — georgischer Traubenpudding mit Walnüssen
თათარა კახური · 6 Portionen · etwa 650 g · Einfach · 85 Minuten
Tatara ist ein kachetisches Dessert aus süßem Traubensaft und Weizenmehl. Traditionell wird der Saft zu Badagi reduziert und anschließend mit Mehl gekocht, bis der rohe Mehlgeruch verschwunden ist. Für diese abgewogene Hausversion wird ungesüßter Traubensaft in einem breiten Topf etwa auf die Hälfte eingekocht. Diese abgewogene Hausversion stockt weich; Familienrezepte und Konsistenz unterscheiden sich.
Dies ist Dessert-Tatara, flach angerichtet und mit gehackten Walnüssen bestreut. Es ist nicht Churchkhela: Für diese andere Süßigkeit werden Nussfäden wiederholt in eine dickere Tatara-Masse getaucht und getrocknet. Auch das westgeorgische Pelamushi unterscheidet sich und wird meist mit Maismehl gebunden. Dieses Rezept verwendet Weizenmehl im kachetischen Stil.
Wenn der Traubensaft süß ist, braucht es keinen zusätzlichen Zucker. Ein breiter Topf mit dickem Boden erleichtert das Einkochen; nach Zugabe des Mehls muss ständig gerührt werden. Beim Ruhen wird der Pudding fester. Warm ist er weicher und lässt sich löffeln; stärker abgekühlt lässt er sich schneiden.



