Über das Gericht Churchkhela
Churchkhela: kakhetische Walnuss-Trauben-Süßigkeit
Churchkhela ist eine georgische Süßigkeit: Walnüsse werden auf Baumwollfäden gezogen, mehrfach mit eingekochtem Traubensaft und Mehl überzogen und zum Trocknen aufgehängt. Besonders bekannt ist die kakhetische Variante mit Walnüssen.
Dieses Hausrezept ergibt zehn Schnüre aus ungesüßtem rotem Traubensaft und Weizenmehl. Der eingekochte Saft wird mit Mehl zu Tatara, die sich in mehreren Schichten um die Walnüsse legt.
Das Trocknen dauert mindestens eine Woche und hängt von Luftfeuchtigkeit und Luftzug ab. Rechtzeitig beginnen: außen soll die Churchkhela trocken, innen aber noch biegsam sein.
Churchkhela ist eine georgische Süßigkeit zur Weinlesezeit. Walnusshälften werden auf lange Fäden gezogen, mehrfach in Tatara aus eingekochtem Traubensaft und Weizenmehl getaucht und anschließend getrocknet. In Kachetien gehören Walnüsse und Tatara aus Weizenmehl zur bekannten Form.
Jede Schicht sollte klebrig angetrocknet sein, bevor die nächste folgt. Ist die erste noch nass, kann die zweite sie wieder abziehen. Eine saubere Schlaufe am Ende erleichtert das Aufhängen und gleichmäßige Trocknen.
Regionale Verwandte verwenden andere Zutaten. Die westgeorgische Janjukha wird oft mit Haselnüssen und Maismehl gemacht; andere Varianten enthalten Trockenfrüchte oder Kerne. Dieses Rezept bleibt bei der kakhetischen Walnuss-Weizen-Form.



