Über das Gericht Adscharisches Lobiani mit Bohnenfüllung
Diese Hausversion ergibt vier offene Brote in Bootsform, mit goldbrauner Kruste und einer weichen Füllung aus roten Bohnen und Butter. Die Form erinnert an adscharisches Chatschapuri, doch in der Mitte liegen Bohnen statt Käse.
Dieses Lobiani kombiniert eine einfache Füllung aus weichen Bohnen und Butter mit offenem Hefeteig in Bootsform. Die sichtbare Mitte unterscheidet es vom adscharischen Pchali-Lobio mit Blattgemüse und Walnüssen.
Die Bohnen müssen vollständig weich gekocht, heiß zerdrückt und vor dem Formen abgekühlt werden. So bleibt die Füllung in der offenen Mitte. Ein gründlich vorgeheiztes Blech bräunt den Boden schnell, ohne die Bohnenpaste auszutrocknen.
Lobiani bedeutet mit Bohnen gefülltes Brot. Die adscharische Variante ist oval und bootförmig, ähnlich dem regionalen Chatschapuri: Die Teigränder werden um die sichtbare Füllung hochgezogen, statt sie in einem runden Fladen einzuschließen.
Die Bohnenpaste soll dick, aber streichfähig sein. Zerdrücke die heißen Bohnen und lasse die Mischung abkühlen, bevor du sie auf den Teig gibst. Ist sie zu weich, gieße mehr Flüssigkeit ab; zu viel Feuchtigkeit macht die Mitte schwer und den Boden feucht.
Getrocknete rote Bohnen eignen sich gut für eine glatte, formstabile Füllung. Die hochgezogenen Teigränder lassen die Bohnen sichtbar und erleichtern das Portionieren.



