Cocadas de panela
Cocadas de panela: kolumbianische Kokossüßigkeiten
Cocadas sind Kokossüßigkeiten, die in Kolumbien auf viele Arten zubereitet werden. An der Karibikküste gibt es eine dunkle Variante mit Panelasirup statt weißem Zucker. Diese Cocadas de panela werden weich und leicht zäh: Geraspelte Kokosnuss wird weich gekocht, mit dunklem Sirup überzogen und so lange eingekocht, bis die Masse glänzt und zusammenhält. Milch rundet die Karamellnoten ab, Vanille sorgt für warmen Duft. Mit zwei Löffeln formt man kleine Häufchen, die außen fest werden, während die Mitte angenehm weich bleibt.
Kolumbianische Sammlungen traditioneller Rezepte beschreiben eine Grundlage aus geraspelter Kokosnuss, Zucker, Vanille und Milch; für dunkle Cocadas ist Panelasirup dokumentiert. Es gibt auch Varianten mit Guave oder Ananas, und an der Pazifikküste sind eigene Cocada-Zubereitungen belegt. Dieses Rezept folgt einer karibischen Panela-Variante und ist nicht die einzige Form. Der Feuchtigkeitsgehalt von frischer Kokosnuss und Panela schwankt. Achten Sie deshalb auf die Konsistenz und prüfen Sie eine Probe auf einem kalten Teller, statt sich allein auf die Zeit zu verlassen.
Der Sirup wird sehr heiß. Stellen Sie den Topf sicher hin, verwenden Sie einen langstieligen Löffel und kosten Sie die Masse nicht heiß. Beginnen Sie bei mittlerer Hitze und reduzieren Sie sie, wenn die Kokosmasse eindickt. Eine kleine Probe sollte nach kurzem Abkühlen auf einem kalten Teller ihre weiche Form behalten, wenn man sie leicht anschiebt. Lassen Sie die geformten Süßigkeiten ganz abkühlen, bevor Sie sie bewegen: warm sind sie brüchig und können verbrennen.


