Über das Gericht Tkemali: georgische Sauce aus grünen Kirschpflaumen
ტყემალი · 10 Beilagenportionen · Einfach · 85 Minuten
Tkemali bezeichnet auf Georgisch sowohl die säuerliche Kirschpflaume als auch die daraus zubereitete saure Sauce. Ihre Farbe hängt von Früchten und Rezept ab: Für grüne Varianten nimmt man unreife Pflaumen, reife Früchte ergeben dunklere Saucen. Diese frische grüne Version verwendet feste, saure Früchte, Knoblauch, Koriandergrün und Dill. Sie ist besonders mit Westgeorgien verbunden und wird heute im ganzen Land serviert.
Die Früchte werden im Ganzen weich gekocht und dann durch ein feines Sieb gedrückt, sodass Schalen und Steine zurückbleiben. Etwas Kochflüssigkeit lockert das Püree, ohne es dünn zu machen. Frische Kräuter und gemahlene Samen sorgen für ein herzhaftes Aroma; wenig Zucker rundet die Säure ab, ohne die Sauce süß zu machen.
Poleiminze ist für manche georgische Tkemali-Zubereitungen charakteristisch. Diese praktische Hausversion verwendet gewöhnliche frische Minze, deren Aroma milder und anders ist. Die Sauce ist frisch, wird gekühlt aufbewahrt und sollte bald verbraucht werden. Dieses Rezept ist nicht für das Einkochen geprüft und darf nicht bei Raumtemperatur gelagert werden.



