Über das Gericht REZEPT 254
Ghomi ist ein dickes Maisgericht aus Samegrelo und dem Westen Georgiens. Es wird oft zu gebratenem Fisch gereicht. Diese abgewogene Hausversion kombiniert schlichtes Ghomi mit leicht in Maismehl gewendeten Meeräschenfilets. Sie behauptet nicht, dass es in der Region nur eine Fischart oder eine einzige feste Rezeptur gibt.
Zwei unterschiedlich grobe Maisprodukte geben dem Ghomi seine dichte und zugleich glatte Konsistenz: Zuerst werden grobe weiße Körner weich gekocht, anschließend wird feines Maismehl nach und nach eingearbeitet. Bei niedriger Hitze kochen und den Topfboden abschaben, sobald die Masse dicker wird. Fertiges Ghomi bewegt sich in schweren Falten und löst sich vom Topfrand; es soll nicht wie dünner Brei fließen.
Meeräsche ist eine praktische Wahl für dieses von der Küste Samegrelos inspirierte Gericht. Bitte den Fischhändler um Filets mit Haut und ohne feine Gräten. Falls keine Meeräsche erhältlich ist, eignet sich ein anderer fester Weißfisch; die Bratzeit richtet sich nach der Dicke. Die Ghomi-Methode bleibt unverändert.



