Pierogi olszewnickie z kaszą gryczaną (Buchweizen-Pierogi aus Olszewnica)
Pierogi olszewnickie z kaszą gryczaną stammen aus Olszewnica in der polnischen Woiwodschaft Lublin. In der Gegend wurde Buchweizen in vielen Höfen angebaut; Teiggerichte gehörten das ganze Jahr über zur Alltagsküche. Das polnische Landwirtschaftsministerium nahm das Gericht 2009 in die Liste traditioneller Produkte auf. Es beschreibt weiche, hellcremefarbene Halbmonde mit gewelltem Rand, etwa 6 × 4 cm groß und mit deutlichem Buchweizengeschmack.
Die Füllung besteht aus gekochtem Buchweizen sowie Champignons und Zwiebeln, die in Butter angebraten werden. Der amtliche Eintrag erwähnt einen Teig aus Mehl und Ansatz, nennt aber weder Mengen noch die Art des Ansatzes. Diese abgemessene Hausversion für vier Personen verwendet einen kleinen Hefe-Vorteig als praktische Auslegung; sie beansprucht nicht, die einzig überlieferte Teigformel zu sein.
Der ausgeruhte Teig wird ausgerollt, gefüllt und zu Halbmonden mit gewelltem Verschluss geformt. Anschließend werden die Pierogi portionsweise gekocht. Dazu passen knusprige Grieben mit ausgelassenem Schweinefett oder die in regionalen Quellen ebenfalls belegte Buttervariante. Das Rezept ergibt 32 Stück, acht pro Portion.


