Sopa teóloga mit Pute, Brot und festlichen Beilagen
Sopa teóloga wird mit der Ortschaft Moche in der Region La Libertad verbunden und ist dort auch unter der Bezeichnung boda de Moche bekannt. Die gemeinschaftliche Festmahlzeit besteht nicht nur aus einem Topf Suppe: Geflügel, Ziegenfleisch, mit Brot gebundene Brühe, Pepián und weitere Beilagen können getrennt zubereitet und gemeinsam angerichtet werden.
Eine kleine Hausküche bildet nicht alle Abläufe einer örtlichen Festveranstaltung unverändert ab. Diese Version für vier Portionen bewahrt deshalb die wesentlichen Komponenten als sorgfältig koordiniertes Essen: Brühe aus Pute, in Milch eingeweichtes Brot als Bindung, langsam gegarte Ziege, würziger Reis-Pepián und fertig gekochte Eier.
Bei der Vorbereitung ist eine klare Reihenfolge wichtig. Erst die Pute sicher garen und die Brühe auffangen, anschließend die Ziege mit einem Teil davon weich köcheln. Den Reis separat fertigstellen und die Suppe erst kurz vor dem Anrichten mit Brot binden. Im Teller sollen Fleisch, Reis, Ei, Oliven und Petersilie erkennbar bleiben; die Brühe darf cremig sein, muss aber noch geschöpft werden können.


