Malaya frita: erst gekochtes, dann gebratenes Rindfleisch
Malaya frita, auch Malaya dorada genannt, wird mit der Küche von Arequipa verbunden. Malaya bezeichnet ein relativ zähes Stück aus dem Bauch- oder Flankenbereich des Rinds. Deshalb wird es zunächst schonend gekocht, bis das Bindegewebe weich ist.
Erst danach wird das Fleisch in Scheiben geschnitten, mit Ají panca und Knoblauch gewürzt und kurz angebraten. Diese zwei Garschritte schaffen einen Gegensatz zwischen zartem Fleisch und leicht knuspriger Oberfläche. Ein rohes, zähes Fleischstück nur wie ein Steak kurz anzubraten, wäre etwas anderes.
Als Beilage kommen andernorts auch Kartoffeln, Reis oder Salsa criolla infrage. Hier wird vollständig gekochte Yuca serviert. Die Maniokwurzel muss komplett geschält, vom holzigen Kern befreit und durchgegart sein, bevor sie auf den Teller kommt.


