Torta de San Pedro: Maistorte aus Huila und Tolima
Festliche Maistorte mit geschmortem Rind und Schwein, Reis, Erbsen, Kartoffeln und Longaniza.
Torta de San Pedro, auch pastel sanpedrino genannt, ist eine üppige Festtagstorte aus Tolima und der weiteren Region Huila-Tolima. Ein weicher Teig aus gemahlenem weißem Bruchmais und frischer Cuajada bildet die äußeren Schichten. Darin liegen geschmorte und angebratene Stücke Rind und Schwein mit saftigem Reis, Erbsen, Kartoffeln und Longaniza. Die Torte wird eingestochen und gebacken, bis die Maishülle goldbraun und die Mitte durchgehend heiß ist.
Das regionale Kochbuch nennt eine Zubereitung für 4–6 Personen: Der Mais wird zwei Tage eingeweicht, weich gekocht und gemahlen; das Fleisch wird geschmort, Reis, Erbsen und Kartoffeln garen in der zurückbehaltenen Brühe. Diese Haushaltsversion ist für sechs großzügige Portionen bemessen und ergänzt klare Temperaturangaben sowie sichere Aufbewahrung. Die ältere Quelle empfiehlt einen kühlen Lagerplatz; hier werden Reste zeitnah gekühlt.
Planen Sie zwei Tage ein: Der Mais weicht im Kühlschrank ein und wird danach gekocht und gemahlen, bevor die Torte gefüllt wird. Marinieren Sie das Fleisch gekühlt, schmoren Sie es weich, garen Sie die Wurst separat und bereiten Sie die Füllung mit der Brühe zu. Verwenden Sie eine tiefe Form und prüfen Sie die Mitte mit einem Thermometer. Servieren Sie die Torte heiß direkt aus der Form.


