Tamales de Pipián aus Popayán: Cauca-Tamales mit Kartoffeln und Erdnüssen
Kleine Bananenblattpäckchen mit gelben Kartoffeln, Erdnüssen und Hogao
Tamales de pipián gehören zur Küche von Popayán im kolumbianischen Departamento Cauca. Das Kulturinventar Kolumbiens beschreibt Tamales aus masa de añejo, gefüllt mit Pipián und in angeröstete Bananenblätter gewickelt. Die Füllung ist das Herz des Gerichts: eine dicke, herzhafte Paste aus lokalen gelben Kartoffeln und gemahlenen Erdnüssen, gewürzt mit Zwiebel, Knoblauch, Tomate und Achiote nach Art eines Hogao.
Diese Haushaltsversion legt Mengen für die Kartoffel-Erdnuss-Füllung fest und dämpft die Päckchen in weich gemachten Blättern. Die im Inventar genannte masa de añejo hat einen gereiften, leicht säuerlichen Geschmack; eine Menge oder sichere Methode für die Küche zu Hause nennt die Quelle jedoch nicht. Hier sorgt abgepackte nixtamalisierte Masa Harina für eine zuverlässige Hülle, ohne dass Mais zu Hause lange fermentiert werden muss. Ihr Geschmack ist milder, sodass der Pipián im Vordergrund steht.
Einige kulinarische Beschreibungen des Cauca nennen als mögliche Zusätze Hähnchen, Ei oder Schweinefett. Diese Version lässt sie weg: Der regionale Pipián und das Bananenblatt ergeben bereits ein sättigendes Tamal. Die Mengen sind eine praktische Haushaltsanpassung und kein einer bestimmten Köchin zugeschriebenes Originalrezept.


