Tamal huilense: Reistamales aus Huila
In Bananenblätter gewickelte Päckchen mit gewürztem Reis, drei Fleischsorten, Gemüse und Ei
In Neiva und der Region Huila wird der Tamal huilense mit Reis statt mit Maisteig zubereitet. Regionale Beschreibungen nennen Rind, Schwein und Huhn, kleine Stücke Schweinebauch, Ei, gekochte getrocknete grüne Erbsen, Kartoffeln und Möhren. Frühlingszwiebeln, Knoblauch, Tomaten, Achiote, Kreuzkümmel und Pfeffer geben Würze. Die Füllung wird in Bananen- oder Bijao-Blätter gewickelt. Familien passen Fleisch und Würzung an; diese Version hält sich an die dokumentierten Hauptzutaten.
Die Rangliste führt das Gericht unter dem allgemeinen Namen „Tamales“ und ordnet es der Region Tolima, Huila und Alto Magdalena zu. Da ein Tamal aus Tolima mit Maisteig bereits weiter oben in der Liste steht, folgt dieses Rezept dem eigenständigen Reisstil aus Huila, der in den regionalen Tourismus- und Küchenquellen beschrieben wird. Die Mengen und der Ablauf sind für die heimische Küche ausgelegt: Reis und Füllung werden vor dem Einwickeln gegart. So lassen sie sich leichter aufteilen und die Temperatur in der Mitte besser kontrollieren.
Die getrockneten Erbsen müssen über Nacht einweichen. Die Menge ergibt acht große Päckchen. Werden Bananenblätter kurz erwärmt, lassen sie sich leichter falten. Zwei überlappende Blätter halten den feuchten Reis und das Fleisch beim Dämpfen sicher zusammen.


