Sancocho aus Orocué mit Ahuyama, Maniok und grüner Kochbanane (Huhnvariante)
In Orocué ist das Gericht als „Sancocho de galápaga“ bekannt und wird mit Ahuyama-Kürbis, Maniok und Kochbanane verbunden. Der Name bezeichnet die wilde Sabanera-Schildkröte aus der Orinoquía, deren Bestände unter Schutzdruck stehen.
Diese Hausversion behält Kürbis, Maniok und Kochbanane bei und verwendet handelsübliches Huhn anstelle einer Wildschildkröte. Sie ist weder eine Rekonstruktion des historischen Schildkrötenrezepts noch die Behauptung, Huhn sei das traditionelle Eiweiß. Der Ersatz soll nicht zum Fang, Kauf oder zur Zubereitung von Wildtieren mit unklarer legaler Herkunft und unter Populationsdruck anregen.
Die Brühe köchelt sanft mit Zwiebel, Frühlingszwiebel, Knoblauch und Korianderstielen. Maniok und grüne Kochbanane kommen zuerst in den Topf; der Kürbis folgt später, damit er weich wird und trotzdem seine Form behält. Einige zerdrückte Stücke Kürbis und Kochbanane geben der Brühe eine rustikale Bindung. Süßen Speisemaniok verwenden, keinen bitteren Maniok.


