Carne oreada
Rindfleischstreifen aus Casanare, schonend getrocknet mit leichter Rauchnote
In San Luis de Palenque in Casanare wird Carne oreada als dünn geschnittenes Rindfleisch beschrieben, das nahe dem Feuer aufgehängt wird, an dem Sancocho kocht. So nimmt es während des Trocknens Rauch auf. Belegt sind dünne Streifen, Trocknung und Rauch; Würzung, Dauer und kontrollierte Temperatur sind nicht angegeben. Diese Haushaltsversion würzt zurückhaltend und verwendet Thermometer und Dörrgerät, statt rohes Fleisch im Freien aufzuhängen. Erhitzen Sie das Rindfleisch vor dem Dörren auf 71,1 °C, wie es die aktuellen -Hinweise für selbst gemachtes Jerky empfehlen. Das ist eine angepasste Methode für die heimische Küche und keine Nachbildung einer offenen Räucherstelle oder die einzig regionale Variante. Verwenden Sie ein mageres Stück und schneiden Sie gleichmäßige Streifen quer zur Faser. Salz und Knoblauch ziehen abgedeckt im Kühlschrank kurz ein; eine nicht geprüfte Pökelung ist nicht nötig. Braten Sie die getrockneten Streifen zum Schluss kurz an. Dazu passen nach Wunsch gekochte Yuca oder eine schlichte Arepa; sie sind Serviervorschläge und nicht in der Zutatenmenge enthalten. Fertige Streifen sind trocken und lederartig. Beim Biegen entstehen kleine Oberflächenrisse, die Mitte ist jedoch nicht feucht. Die Dauer hängt von Dicke, Luftstrom und Gerät ab. Diese Haushaltsversion gilt nicht als ungekühlt haltbar; lagern Sie sie gekühlt oder tiefgekühlt.


