Turrón de Doña Pepa mit Anisgebäck und Chancaca
Turrón de Doña Pepa ist eine Süßigkeit aus Lima: mürbe Gebäckstangen mit Anis werden in mehreren Lagen mit dunklem Gewürzsirup verbunden und mit kleinen bunten Streuseln verziert. Das Gebäck ist mit den Feierlichkeiten im Oktober verbunden. Es ist weder ein gewöhnlicher Nougat noch ein luftiger Eischnee-Turrón.
Für die Gebäckstangen wird festes pflanzliches Backfett in Mehl eingerieben. Dadurch entsteht eine mürbe, krümelige Struktur und kein zäher Brotteig. Gleichmäßige Stangen backen zur selben Zeit durch und bilden später stabile Schichten. Kräftiges langes Kneten würde zu viel Gluten entwickeln und das Gebäck härter machen.
Der Sirup ist ebenso wichtig wie die Stangen. Chancaca liefert eine dunkle Rohrzuckernote, die mit Früchten, Zimt und Nelken ausgekocht wird. Anschließend werden feste Bestandteile abgeseiht. Ein zu dünner Sirup läuft aus den Schichten; zu stark eingekochter Sirup wird hart. Erst nach einer angemessenen Ruhezeit lässt sich die fertige Lage sauber schneiden.


