Pollo a la brasa mit Ají panca und knusprigen Ofenkartoffeln
Pollo a la brasa ist in Peru als würziges, am Drehspieß gebratenes Hähnchen bekannt. Zuhause lässt sich ein ähnliches Gewürzprofil im Backofen umsetzen, ohne zu behaupten, dass Ofengaren das Rotisserie-Verfahren ersetzt. Ají panca, eine dunkle peruanische Chili, gibt der Marinade Farbe und Würze; Bier, Sillao, Essig, Knoblauch und getrocknete Kräuter ergänzen sie.
Das ganze Hähnchen wird mit der Marinade eingerieben und zwei Stunden im Kühlschrank durchziehen gelassen. Ein Rost über der Bratform ermöglicht Luftzirkulation um die Haut; die Kartoffelspalten werden separat geröstet, damit sie nicht im Bratensaft weich werden. Rohe Marinade ist keine Sauce zum Nachreichen und muss nach dem Einreiben verworfen werden.
Eine goldbraune Haut und ein bewegliches Gelenk sind Hinweise auf eine gute Röstung, aber kein Sicherheitsnachweis. An der dicksten Stelle der Brust und im inneren Schenkel, jeweils ohne Knochenkontakt, müssen mindestens 74 °C gemessen werden. Anschließend zehn Minuten ruhen lassen, damit sich das Fleisch sauber portionieren lässt.


