Peruanische Nationalgerichte

Pollo a la brasa – peruanisches Ofenhähnchen

Ein ganzes Hähnchen zieht in einer Würzmarinade aus Ají panca, Sojasauce, Essig und Gewürzen und wird mit der Haut im Ofen gegart.

Peruanische Nationalgerichte
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Pollo a la brasa mit Ají panca und knusprigen Ofenkartoffeln
Pollo a la brasa mit Ají panca und knusprigen Ofenkartoffeln
Ergebnis 4 Portionen
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Garzeit 85 Minuten
Zusätzliche Wartezeit 130 Minuten
Gesamtzeit 245 Minuten
Überblick

Pollo a la brasa mit Ají panca und knusprigen Ofenkartoffeln

Pollo a la brasa ist in Peru als würziges, am Drehspieß gebratenes Hähnchen bekannt. Zuhause lässt sich ein ähnliches Gewürzprofil im Backofen umsetzen, ohne zu behaupten, dass Ofengaren das Rotisserie-Verfahren ersetzt. Ají panca, eine dunkle peruanische Chili, gibt der Marinade Farbe und Würze; Bier, Sillao, Essig, Knoblauch und getrocknete Kräuter ergänzen sie.

Das ganze Hähnchen wird mit der Marinade eingerieben und zwei Stunden im Kühlschrank durchziehen gelassen. Ein Rost über der Bratform ermöglicht Luftzirkulation um die Haut; die Kartoffelspalten werden separat geröstet, damit sie nicht im Bratensaft weich werden. Rohe Marinade ist keine Sauce zum Nachreichen und muss nach dem Einreiben verworfen werden.

Eine goldbraune Haut und ein bewegliches Gelenk sind Hinweise auf eine gute Röstung, aber kein Sicherheitsnachweis. An der dicksten Stelle der Brust und im inneren Schenkel, jeweils ohne Knochenkontakt, müssen mindestens 74 °C gemessen werden. Anschließend zehn Minuten ruhen lassen, damit sich das Fleisch sauber portionieren lässt.

Zutaten

Zutaten

Hähnchen und Marinade

  • 1700 g ganzes Hähnchen ohne Innereien, mit Haut, roh, ungefähr 1,7 kg
  • 150 ml dunkles Bier, abgemessen
  • 35 ml Sojasauce (Sillao), normal salzig
  • 25 ml Weißweinessig, abgemessen
  • 35 g Ají-panca-Paste, ungesüßt
  • 20 g Knoblauch, zerdrückt
  • 4 g feines Salz, abgewogen
  • 3 g Kreuzkümmel, gemahlen
  • 2 g Oregano, getrocknet und zerrieben
  • 1 g Rosmarin, getrocknet und zerbröselt
  • 2 g schwarzer Pfeffer, gemahlen

Kartoffeln

  • 600 g Kartoffeln, gewaschen und in Spalten geschnitten
  • 25 ml geschmacksneutrales Öl für die Kartoffelspalten
Zubereitung

Zubereitung

Zubereitung

  1. Marinade anrühren.150 ml dunkles Bier, 35 ml Sillao, 25 ml Essig, 35 g Ají panca, 20 g Knoblauch, 4 g Salz sowie Kreuzkümmel, Oregano, Rosmarin und Pfeffer mit dem Schneebesen verrühren. Die Chilipaste soll gleichmäßig verteilt sein und keine Klumpen bilden.

  2. Hähnchen marinieren.Das rohe Hähnchen von 1,7 kg in eine abgedeckte, säurebeständige Bratform legen. Marinade auf der Außenseite und unter der vorsichtig gelösten Brusthaut verteilen. Abgedeckt 120 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen. Brust, Rücken und Schenkel sollen gleichmäßig bedeckt sein. Bei höchstens 4 °C lagern, Geflügel nicht abwaschen und rohe Marinade nicht als Sauce weiterverwenden.

  3. Backofen und Kartoffeln vorbereiten.Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. 600 g Kartoffelspalten mit 25 ml Öl vermengen und auf einem eigenen Blech mit Abstand verteilen. Hähnchen auf einen Rost über die Bratform setzen; übrige rohe Marinade entsorgen. Kartoffeln nur dünn mit Öl bedecken. Geflügelsaft darf nicht auf das Gemüse oder saubere Utensilien tropfen.

  4. Hähnchen braten und messen.Das Hähnchen bei 200 °C etwa 75 Minuten braten, dabei die Form einmal drehen. Kartoffelblech für die letzten 35–40 Minuten dazustellen und die Spalten einmal wenden. An der dicksten Stelle von Brust und innerem Schenkel ohne Knochenkontakt messen. Die Haut soll gebräunt sein, das Beingelenk sich leicht bewegen lassen. Sicher ist es erst bei mindestens 74 °C an beiden Messstellen; Farbe und Fleischsaft reichen nicht zur Beurteilung.

  5. Kartoffeln und Geflügel fertig garen.Falls nötig, weitere bis zu 10 Minuten der vorgesehenen Garzeit nutzen. Kartoffeln herausnehmen, sobald sie innen weich sind, außen braune Ränder haben und sich leicht einstechen lassen. Die Kerntemperatur des Hähnchens erneut prüfen, statt sich allein auf die Uhr zu verlassen.

  6. Ruhen lassen und zerlegen.Das durchgegarte Hähnchen auf ein sauberes Brett legen, 10 Minuten ruhen lassen und in vier Portionen teilen. Mit den gerösteten Kartoffelspalten servieren. Das Fleisch soll sich sauber schneiden lassen, die Kartoffelränder sollen knusprig bleiben. Nur saubere Geräte verwenden und Reste rasch kühlen.

Praxis

Praxis

Hinweise für die Zubereitung

Eine ausreichend große Form mit Rost verwenden, damit die Haut gleichmäßig bräunen kann. Bei stark färbender Marinade die Haut im Auge behalten, ohne die sicherheitsrelevante Kerntemperatur zu überspringen. Die Kartoffeln erst später in den Ofen schieben, damit sie ungefähr gemeinsam mit dem Geflügel fertig werden. Die 120 Minuten Marinierzeit und 10 Minuten Ruhezeit gehören zur Gesamtzeit. Gegartes Geflügel zügig in flachen Behältern auf höchstens 4 °C kühlen, 3–4 Tage lagern und beim Aufwärmen mindestens 74 °C erreichen.

Kontrollpunkte

Kontrollpunkte

  • Konsistenz und HandhabungHaut dunkel, Inneres noch roh: Die Marinade bräunt schneller als das Fleisch gart; weitergaren und mit dem Thermometer in Brust und Schenkel kontrollieren.
  • Ergebnis und AbhilfeKartoffeln weich statt knusprig: Das Blech war zu voll oder die Spalten standen im Bratensaft; auf einem eigenen Blech mit Abstand rösten.
Nährwerte pro Portion

Nährwerte pro Portion

  • Portionsgröße1 von 4 Hauptgerichtportionen
  • Kalorien725 kcal
  • Kohlenhydrate31,2 g
  • Eiweiß51,4 g
  • Fett40,7 g
  • Ballaststoffe4,3 g
  • Natrium1105 mg
Allergene und Lebensmittelsicherheit

Allergene und Lebensmittelsicherheit

Enthält Weizen und Gerste durch Bier sowie Soja und gegebenenfalls Weizen durch die Sojasauce; Etiketten prüfen. Rohes Geflügel getrennt von verzehrfertigen Lebensmitteln bearbeiten, nicht waschen. Brust und Schenkel müssen mindestens 74 °C erreichen. Die rohe Marinade entsorgen.

Abschluss

Abschluss

  • Auf dem Teller: Auf dem Teller: Gewürztes Ofenhähnchen mit Ají panca und goldbraunen Kartoffelspalten.
  • Entscheidend: Entscheidend: Zwei Stunden kalt marinieren, getrennt rösten und Brust wie Schenkel auf 74 °C prüfen.