Pan de arroz del Meta: kolumbianische Reis-Cuajada-Ringe
Kleine Backstücke mit weicher Mitte und goldener Kruste
Pan de arroz ist ein gebackenes Reis-Käse-Gebäck, das eng mit dem kolumbianischen Departamento Meta verbunden ist. Regionale Kulturerbe-Materialien beschreiben kleine Ringe aus ganzem oder gebrochenem Reis, der eingeweicht, mit derselben Menge Cuajada gemahlen, geformt und goldbraun gebacken wird. Der Tourismusführer von Meta dokumentiert eine abgemessene Haushaltsversion, die zusätzlich Butter, Milch und Salz enthält. In der lokalen Tradition können die Ringe nach dem ersten Backen weich bleiben oder für mehr Knusprigkeit nochmals in den Ofen kommen.
Dieses Haushaltsrezept folgt dem abgemessenen Zutatenmuster und ergibt 15 kleine Ringe. Cuajada ist ein milder, feuchter Frischkäsebruch; Feuchtigkeit und Salzgehalt variieren je nach Hersteller. Der Teig wird aus eingeweichtem Reis gemahlen, der mit dem Käse vermengt wird. Dadurch erhält er eine angenehm rustikale Struktur und ist weniger gleichmäßig als Weizenbrot. Kleine Ringe formen und backen, bis sie fest und leicht goldgelb sind. Die erste Backrunde warm servieren, wenn die Mitte weich sein soll, oder die Ringe bei niedrigerer Temperatur nochmals backen, damit sie trocken und knusprig werden.
Der Reis muss mindestens 3 Stunden einweichen; manche Familien in Meta lassen ihn über Nacht stehen. Währenddessen abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Dieses Rezept nutzt eine moderate Temperatur für den Haushaltsbackofen. Größe der Ringe und Ofeneinstellung beeinflussen die Backzeit, daher neben der Uhr auch Farbe und Festigkeit prüfen.


