Mote de queso — kolumbianische Karibiksuppe mit Yamswurzel und Käse
Langsam gekochte, sämige Suppe mit ñame, salzigem queso costeño und Tomaten-Frühlingszwiebel-Sofrito
Mote de queso, auch Mote de ñame genannt, ist eine kolumbianische Karibiksuppe mit ñame und salzigem queso costeño als Hauptzutaten. Sie wird mit den Ebenen von Sucre und Córdoba verbunden; auch in den Montes de María zwischen Sucre und Bolívar gehören Gerichte mit ñame zur Esskultur. Beim Kochen zerfällt ein Teil der Wurzel und macht die Brühe sämig, während die Käsewürfel als Einlage erkennbar bleiben.
Die Zubereitung unterscheidet sich von Ort zu Ort und von Familie zu Familie. Einige Varianten aus Córdoba verwenden nur ein einfaches Sofrito aus Zwiebel und Knoblauch. In Sucre kommt oft Tomate hinzu; anderswo werden auch Aubergine, bledo-Blätter oder knusprige Schweineschwarte verwendet. Diese Version nutzt rote Zwiebel, Frühlingszwiebel, Tomate, süße rote Paprika und Knoblauch; zum Schluss kommen etwas suero costeño oder saure Sahne dazu. Sie bildet eine dokumentierte regionale Variante ab, nicht die einzige gültige Form.
Wählen Sie festen, frischen ñame und schälen Sie ihn erst kurz vor dem Kochen. Schneiden Sie gleichmäßige Stücke, damit sie zur selben Zeit gar werden. Queso costeño kann sehr salzig sein; geben Sie anfangs kaum Salz dazu und schmecken Sie erst ab, wenn der Käse in der Suppe warm ist. Ein milderer Frischkäse verändert den Geschmack und ist ein Ersatz, kein genaues Äquivalent.


