Pepián de pava – Putenfleisch in einer Sauce aus Choclo-Mais: Zutaten, Zubereitung und Hinweise zum Servieren
Pepián de pava gehört zur regionalen Küche von Trujillo und La Libertad an der Nordküste Perus. Putenstücke garen in einer dicken Sauce aus Mais und Gewürzen. Es handelt sich um einen zusammen gekochten Eintopf, nicht um neutral gegartes Fleisch mit einer nachträglich darübergegossenen Sauce.
Choclo, der peruanische großkörnige Mais, gibt der Sauce ihren Körper. Die frischen Körner werden nur grob zerkleinert; ihr Stärkeanteil bindet die Kochflüssigkeit. Zerstoßener, trockener Reis verstärkt diese Wirkung, ohne den Maisgeschmack zu überdecken. Ají amarillo sorgt für fruchtige Schärfe, Ají panca für eine mildere, dunklere Würze.
Zuerst das Putenfleisch anbraten und im Fond garen; erst danach Mais und Reis zugeben. Sobald der Mais im Topf ist, sanft köcheln und den Boden regelmäßig mit einem Löffel abstreichen. Ob das Geflügel sicher gegart ist, nur mit dem Thermometer beurteilen. Nach kurzer Standzeit bleibt die Sauce dick, lässt sich aber noch löffeln.


