Chairo mit Kürbis und Favabohnen – Cusco: mit saisonal ausgewähltem Gemüse
Chairo ist eine kräftige Suppe aus dem südlichen Andenraum. In Cusco kommen dabei getrocknete Kartoffeln, Fleisch und Getreide zusammen. Schwarzer Chuño ist keine gewöhnliche frische Kartoffel, sondern eine durch Frost und Trocknung haltbar gemachte Kartoffel mit eigenständigem Geschmack und festerer Struktur.
Bei dieser Cusco-Variante stehen Kürbis und frische Favabohnen im Vordergrund. Das ist eine praktische Schwerpunktsetzung bei den Zutaten und keine Behauptung über einen festgelegten Jahreszeitenkalender. Kürbis gibt dem Sud Körper; die später zugegebenen Bohnen behalten ihren Biss.
Chuño und ganze, geschälte Weizenkörner getrennt und gekühlt einweichen. Danach Fleisch und Getreide lange sanft garen und erst später Kartoffeln, Kürbis und Bohnen zugeben. So bleibt die Suppe stückig, während kleine Chuño-Stücke den Sud leicht binden.


