Sancocho de maní aus Popayán mit Schweinefleisch, Guineo und Maniok
Sancocho de maní ist eine sättigende Suppe, die mit Popayán im Departamento Cauca verbunden ist. Zur prägenden Kombination gehören geröstete Erdnüsse, grüner Guineo, Bohnen, Maniok und Kartoffeln. Eine örtliche Zubereitung ergänzt Schweineknochen, Mais, ein Kräuterbündel, Arracacha und Achiote. Die Erdnüsse werden bei milder Hitze geröstet und anschließend gemahlen oder püriert. Sie geben der Brühe Körper, ohne die Suppe in ein glattes Püree zu verwandeln.
Diese abgewogene Haushaltsversion ergibt acht Portionen und verwendet fleischige Schweinenackenknochen für eine kräftige Brühe. Zwei Kartoffelsorten, Mais, Maniok, Arracacha und Guineo machen den Topf gehaltvoll; eingeweichte Bohnen sorgen für eine weitere weiche, sättigende Komponente. Erdnussmenge, Würzung und Gemüseverhältnis unterscheiden sich von Küche zu Küche. Die folgenden Mengen ergeben eine gut wiederholbare Version und beanspruchen nicht, die einzig feste Rezeptur zu sein.
Die Reihenfolge ist wichtig. Die Bohnen werden eingeweicht und separat fast weich gekocht. So lässt sich ihr Gargrad besser steuern, und ihr Kochwasser verändert die Brühe nicht. Schweineknochen und Mais beginnen im großen Topf, das Wurzelgemüse kommt in Etappen hinzu. Guineo wird erst später zugegeben, weil er schnell weich wird und die Suppe bei kräftigem Rühren trüben kann. Die gerösteten Erdnüsse werden mit heißer Brühe und Achiote zu einer Paste gemixt und zum Schluss eingerührt. Ají steht separat auf dem Tisch, damit jeder die Schärfe selbst bestimmt.


