Kolumbianische Nationalgerichte

Cerdo salado aus Tenerife: langsam geschmortes Salzfleisch vom Schwein

Eine vorsichtige Haushaltsversion von Cerdo salado mit handelsüblichem Salzfleisch, das weich geschmort wird.

Kolumbianische Nationalgerichte
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Weite Ansicht des gegarten Schweinefleischs mit Brühe und separat gereichtem Reis.
Region Tenerife, Departamento Magdalena, Kolumbien, im unteren Magdalena-Tal
Gericht Hauptgericht mit gesalzenem Schweinefleisch
Menge 6 Portionen
Vorbereitung 25 Minuten aktive Arbeit; das Wässern läuft nebenbei
Garzeit etwa 3 Stunden
Überblick

Cerdo salado aus Tenerife: langsam geschmortes Salzfleisch vom Schwein

Cerdo salado ist im nationalen Verzeichnis als alltägliches Hauptgericht aus Tenerife im Departamento Magdalena aufgeführt. Der Name bedeutet schlicht gesalzenes Schweinefleisch; das Verzeichnis beschreibt eine lange Garzeit. Die einsehbare Beschreibung nennt ungefähr 15 Tage, erklärt aber nicht, ob damit Pökeln, Marinieren, Trocknen oder Garen gemeint ist.

Dieses genau bemessene Rezept ist eine moderne Haushaltsvariante und keine Rekonstruktion des historischen Verfahrens. Es verwendet handelsübliches Salzfleisch, das laut Kennzeichnung zum Garen geeignet ist, und schmort es weich. Rohes Schweinefleisch wird zu Hause weder eingesalzen noch getrocknet, fermentiert oder gereift.

Handelsprodukte unterscheiden sich bei Teilstück, Salzgehalt und Zubereitungshinweisen. Wähle ein Produkt mit klaren Angaben zu Lagerung und Garen. Halte das Fleisch während des Wässerns gekühlt, probiere die Brühe vor dem Würzen und befolge im Zweifel die Packungsangaben.

Zutaten

Zutaten

Schweinefleisch und Brühe

  • 1.2 kg handelsübliches Salzfleisch vom Schwein zum Garen, nach Packungsangabe entsalzt und in 5 cm große Stücke geschnitten
  • 2.5 L Wasser, bei Bedarf zusätzlich heißes Wasser
  • 150 g weiße Zwiebel, geviertelt
  • 20 g Frühlingszwiebeln, in Stücke geschnitten
  • 15 g Knoblauchzehen, leicht angedrückt
  • 2 g gemahlener Kreuzkümmel
  • 1 g gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 10 g Korianderstängel
  • 2 g feines Salz, nur bei Bedarf nach dem Abschmecken

Zum Servieren (optional)

  • 900 g Maniok, geschält und grob geschnitten
  • 300 g Langkornreis, gewaschen
  • 600 ml Wasser für den Reis
Zubereitung

Zubereitung

Zubereitung

  1. Produkt und Hinweise zum Entsalzen prüfen. Lies vor dem Öffnen das Etikett. Falls Wässern vorgeschrieben ist, bedecke das Schweinefleisch mit kaltem Wasser und stelle es in den Kühlschrank; wechsle das Wasser wie angegeben. Abgießen, abspülen und in gleichmäßige 5-cm-Stücke schneiden. Rohes Fleisch nicht bei Raumtemperatur stehen lassen.

  2. Eine klare Brühe ansetzen. Fleisch, 2.5 L Wasser, Zwiebel, Frühlingszwiebeln, Knoblauch, Kreuzkümmel und Pfeffer in den Topf geben. Aufkochen, den Schaum abschöpfen, zudecken und die Hitze reduzieren, sodass es sanft köchelt. Etwa 2 Stunden garen; heißes Wasser nachgießen, falls das Fleisch nicht mehr bedeckt ist.

  3. Zartheit und Salzgehalt prüfen. Das Fleisch sollte sicher gegart sein und langsam weich werden. Einen Löffel Brühe probieren. Ist sie noch zu salzig, vorsichtig einen Teil entnehmen und durch heißes Wasser ersetzen. Noch kein Salz hinzufügen.

  4. Maniok bei Bedarf separat garen. Den Maniok in einem zweiten Topf mit frischem Wasser 20–30 Minuten sanft kochen, bis ein Messer leicht in das dickste Stück gleitet. Abgießen und getrennt vom Salzfleisch halten.

  5. Das Fleisch sanft fertig garen. Weitere 30–60 Minuten köcheln lassen, bis eine Gabel leicht hineingleitet. Die Temperatur in einem dicken Stück messen: Schweinefleisch soll mindestens 63°C erreichen und 3 Minuten ruhen. Ein zähes Stück weitergaren, bis es zart ist.

  6. Abschmecken und servieren. Koriander in die Brühe geben. Abschmecken und nur bei Bedarf bis zu 2 g Salz ergänzen. Das Fleisch 5 Minuten ruhen lassen und mit etwas Brühe servieren. Reis oder Maniok nach Wunsch separat reichen.

Praktische Hinweise

Praxis

Ausstattung

Du brauchst einen großen, schweren Topf mit Deckel, ein Sieb, ein scharfes Messer, ein Schneidebrett, eine Küchenzange und ein Lebensmittelthermometer. Für Reis oder Maniok ist ein weiterer Topf praktisch. Eine Küchenwaage hilft bei gleichmäßigen Portionen.

Praktische Hinweise

Einweichzeit und Zahl der Wasserwechsel hängen vom Produkt ab. Folge dem Etikett und halte das Fleisch durchgehend gekühlt. Ist die erste Brühe sehr salzig, ersetze vor dem Weitergaren einen größeren Teil; Gewürze gleichen überschüssiges Salz nicht aus. Gleich große Stücke garen gleichmäßiger. Nicht sprudelnd kochen lassen, damit die Außenseite nicht zerfällt, bevor die Mitte zart ist. Gepökeltes Schweinefleisch kann nach dem Garen rosa bleiben. Verwende ein Thermometer und die Herstellerhinweise, nicht nur die Farbe. Reste binnen 2 Stunden in flache Behälter füllen und kühlen. Innerhalb von 3–4 Tagen verbrauchen und auf 74°C erhitzen. Der Natriumwert ist wegen der Produktunterschiede besonders unsicher.

Allergene und Lebensmittelsicherheit

Dieses Rezept enthält Schweinefleisch. Prüfe die Verpackung auf deklarierte Allergene und Angaben zu Kreuzkontakten. Verwende nur handelsübliches Salzfleisch, das zum Garen bestimmt ist, halte es beim Wässern gekühlt und befolge die Produkthinweise. Keine 15-tägige Heim-Pökelung durchführen und rohes Fleisch nicht bei Raumtemperatur stehen lassen. Auf mindestens 63°C erhitzen und 3 Minuten ruhen lassen; für die Zartheit bei Bedarf länger schmoren. Reste binnen 2 Stunden kühlen und auf 74°C erhitzen.

Zum Schluss

1: Das Fleisch mit etwas Brühe servieren, damit es saftig bleibt. 2: Weißer Reis oder gekochter Maniok kann als optionale Beilage separat gereicht werden.

Nährwerte pro Portion

Nährwerte pro Portion

  • Berechnungsgrundlage: ein Sechstel von Fleisch und Brühe, ohne optionalen Reis oder Maniok
  • Kalorien: 500 kcal
  • Kohlenhydrate: 2 g
  • Eiweiß: 38 g
  • Fett: 37 g
  • Ballaststoffe: 0 g
  • Natrium: 1,500 mg