Polnischer Kartoffel-Erbsen-Topf (Kapusta dębowa)
Kurzbeschreibung: Dieses Gericht aus Masowien verbindet Kartoffeln und gelbe Erbsen mit knusprigen Grieben, gebratener Zwiebel und einer milden Säure aus fermentierter Buttermilch.
Kapusta dębowa, auch kapusta ziemniaczana genannt, ist ein traditionelles Gericht aus der Gegend um Kozienice in Masowien. Trotz des Namens werden in der überlieferten Beschreibung Kartoffeln statt Kohlblätter verwendet. Die Kartoffeln geben dem Gericht seine helle Farbe und eine dicke, leicht klebrige Konsistenz; Erbsen, Zwiebeln und Grieben machen es sättigend.
Die traditionelle Beschreibung sieht vor, Kartoffeln in warmem Salzwasser oder Molke anzusäuern und anschließend zu kochen. Ein messbares, für Haushalte geprüftes Fermentationsverfahren wird jedoch nicht angegeben. Diese praktische Version ist deshalb ausdrücklich eine Abwandlung: Die Kartoffeln werden nicht fermentiert; pasteurisierte fermentierte Buttermilch sorgt für eine milde Säure. Die Kartoffeln garen in gewöhnlichem Salzwasser. Das Rezept dient nicht der Konservierung und beansprucht nicht, die genaue Zubereitung eines eingetragenen Herstellers wiederzugeben.
Die getrockneten gelben Erbsen weichen im Kühlschrank ein, während du die Kartoffeln schälst und schneidest. Koche beides getrennt weich und zerdrücke einen Teil der Kartoffeln im Kochwasser, damit das Gericht bindet. Hebe die goldbraunen Grieben und die weiche Zwiebel unter, rühre die Buttermilch erst nach dem Ausschalten der Herdplatte ein und erwärme alles vorsichtig. Das fertige Gericht soll hell, dick und löffelbar sein, mit sichtbaren Erbsen und einer milden säuerlichen Note.


