Tapenade noire — provenzalische Paste aus schwarzen Oliven, Kapern und Sardellen
Tapenade noire ist eine provenzalische Olivenpaste, in der schwarze Oliven, Kapern und Sardellen gemeinsam den Geschmack prägen. Kapern sind dabei ebenso identitätsstiftend wie die Oliven; schon der Name wird mit dem provenzalischen Wort für Kapern verbunden. Damit unterscheidet sich Tapenade klar von einem beliebigen Olivendip und erst recht von Hummus.
Es gibt keinen Garvorgang. Gelingen hängt von Wassergehalt, Salz und Textur ab. Oliven und Kapern werden nach dem Abtropfen gewogen, Sardellen auf Gräten kontrolliert und das Öl exakt dosiert, weil es vollständig in der Paste bleibt. Dauerhaftes Mixen würde die Mischung glatt und ölig machen; kurze Pulse bewahren kleine Olivenstücke.
Zusätzliches Salz ist nicht vorgesehen. Sardellen, Oliven und Kapern bringen bereits viel Natrium mit. Ein wenig Zitronensaft hebt die Aromen an, ohne die Paste zitronig zu machen. Nach dem Mixen wird die fischhaltige Tapenade sofort in einen sauberen, verschlossenen Behälter gefüllt und gekühlt.


