Stupka: kaschubische Heringssoße mit Kartoffeln
Stupka ist eine dicke, noch gießfähige kaschubische Soße aus Hering und Zwiebeln, die mit angeröstetem Mehl gebunden wird. Diese abgewogene Hausversion verwendet Salzhering, Butter und Salzkartoffeln. Der regionale Eintrag beschreibt das Gericht, nennt aber kein verbindliches Rezept.
Kaschubien liegt an der polnischen Ostseeküste. Hering wurde dort seit Langem gesalzen haltbar gemacht. Der pommersche Eintrag „Stupka – sos śledziowy na zaklepce“ beschreibt eine graubraune Soße mit sichtbaren Herings- und Zwiebelstücken, herzhaftem Fisch-Zwiebel-Geschmack und dem Duft von angeröstetem Mehl. Die Fischstücke sind ungefähr 1 cm groß; die Soße ist dick, aber noch gießfähig.
Im Kaschubischen ist Stupka mit einer Soße verbunden, die durch in der Pfanne angeröstetes Mehl gebunden wird, etwa mit Butter, ausgelassenem Fett oder Heringsflüssigkeit. Der offizielle Eintrag stützt die regionale Zuordnung und die beschriebenen Sinneseindrücke, legt aber weder Mengen noch eine einheitliche Zubereitung für alle Haushalte fest. Dieses Rezept ist daher eine praktische, abgewogene Hausversion und beansprucht nicht, die eine ursprüngliche Rezeptur wiederzugeben.
Der Salzhering wird zunächst im Kühlschrank gewässert, damit sein Salzgehalt milder wird. Anschließend kommt er in eine glatte Zwiebelsoße mit angeröstetem Mehl. Etwas saubere Lake aus der handelsüblichen Heringspackung verstärkt den Geschmack; dazu werden Salzkartoffeln serviert. Da Salzhering je nach Produkt unterschiedlich salzig ist, erst probieren und dann nach Bedarf salzen.


