Géline de Touraine à la lochoise — mit Vouvray, Pilzen und Sahne
Géline de Touraine à la lochoise ist nicht einfach Brathähnchen mit Sahnesauce. Ausgangspunkt ist die Géline de Touraine, eine regionale schwarze Henne mit festem, aromatischem Fleisch. In dieser Lochois-Zubereitung werden die Stücke nur mäßig gebräunt, dann mit Zwiebel und saisonalen Pilzen sanft gegart. Erst gegen Ende kommen Vouvray und Sahne dazu.
Die Reihenfolge schützt Fleisch und Sauce. Die Geflügelstücke sollen leichte goldene Stellen bekommen, aber keine harte Kruste. Danach werden Zwiebel und Pilze weich gezogen, und die Kasserolle bleibt eine Stunde zugedeckt bei sanftem Köcheln. Der Wein kommt erst später hinzu. Sobald jedes Stück sicher gegart ist, wird das Geflügel herausgenommen und die Sauce separat reduziert, damit das Fleisch nicht unnötig weitergart.
Bei Geflügel mit Knochen ist die Kerntemperatur zwingend. In der kältesten dicken Stelle jedes größeren Stücks, abseits vom Knochen, müssen 74 °C erreicht werden. Farbe ersetzt die Messung nicht. Da die Sauce Vouvray enthält, kann nach dem kurzen Köcheln und Reduzieren Restalkohol verbleiben.


