Ceviche mit Cojinova, gekühlter Camote und geröstetem Mais
Bei dieser von Rímac inspirierten Variante steht Cojinova im Mittelpunkt. Die Artbezeichnung ist wichtig, weil der Sammelbegriff „weißer Fisch“ auf unterschiedlichen Märkten nicht immer denselben Fisch meint. Der Zusatz „mit lokalen Zutaten“ kennzeichnet eine praktische Marktzubereitung, keine eigenständig belegte Tradition des Stadtteils.
Die Fischwürfel werden mit Limettensaft, roter Zwiebel, Koriander und ají limo angemacht. Als Gegengewicht dient gekochte, abgekühlte Camote. Cancha, fertig gerösteter Mais, bringt die trockene Knusprigkeit und soll deshalb nicht im Fischsud eingeweicht werden.
Gerade bei Cojinova muss der Händler Art und Behandlung für den Rohverzehr eindeutig bestätigen. Der kalte Fisch sollte mit wenig Bewegung gewendet werden, damit die Stücke erhalten bleiben. Die Säure der Limette ist für Geschmack und Oberflächentextur da, nicht zur Abtötung aller Krankheitserreger.


