Ceviche nach Barranco-Art mit Rocoto und Cancha – Zutatenmengen, Zubereitung und sichere Handhabung
Bei Ceviche kann die Schärfe von unterschiedlichen peruanischen Chilis stammen. Diese praktische, an Barranco angelehnte Haushaltszubereitung verwendet Rocoto statt Ají Limo. Fisch, Limette, Zwiebel und Koriander bleiben die Grundlage; daneben kommen gekühlte Süßkartoffel und trockene Cancha auf den Teller.
Rocoto ist eine charakteristische scharfe Chili und kein Ersatzname für milde Paprika. Fein geschnitten verteilt sie ihre Würze gleichmäßiger über die Fischwürfel. Die Bezeichnung „Hausvariante“ sagt nichts über eine einheitliche Überlieferung aus: Sie benennt allein die hier verwendete Mischung und die unkomplizierte Art des Anrichtens.
Damit sich die Cancha nicht vollsaugt, wird sie vor dem Mischen der Marinade getrennt platziert. Die gegarte Camote bringt einen weichen Gegenpol zur trockenen Maisbeilage. Währenddessen muss der rohe Fisch gekühlt bleiben. Limettensaft sorgt für Geschmack und Oberflächenveränderung, ersetzt aber keine wirksame Kontrolle möglicher Keime und Parasiten.


