Chupe de camarones arequipeño – gehaltvolle Garnelensuppe
Chupe de camarones ist eng mit Arequipa und dessen Picanterías verbunden. Die Suppe ist kein dünner Meeresfrüchtefond: Kartoffeln, Mais, Reis und Hülsenfrüchte geben ihr Substanz, eine Paste aus Ají panca färbt den Würzansatz rötlich. Eine große Schüssel kann ein Hauptgericht sein.
Die Schalen und Köpfe der Flussgarnelen dienen zunächst für einen eigenen Fond. Er wird fein abgeseiht und gart anschließend Reis und Gemüse. Das gekühlte Garnelenfleisch kommt erst gegen Ende hinein, damit es nicht zäh wird. Zuchtgarnelen aus dem Meer sind eine mögliche, geschmacklich andere Alternative und keine identische regionale Zutat.
Ungesüßte Kondensmilch und pasteurisierter Queso fresco geben der Brühe eine milde Cremigkeit. Beides erst bei geringerer Hitze einrühren, damit die Milch nicht ausflockt. Hart gekochte Eier vervollständigen jede Portion, ohne ein weiches oder rohes Eigelb vorauszusetzen.


