Hornado nariñense
Hornado nariñense: langsam gebratenes Schweinefleisch aus Nariño mit knuspriger Schwarte, Mote und Kartoffeln
Hornado nariñense ist ein Festtagsbraten aus dem kolumbianischen Departamento Nariño, besonders aus der Gegend um Pasto. Traditionell wird dafür ein ganzes Schwein mit Zwiebel, Knoblauch, Kreuzkümmel, schwarzem Pfeffer und Achiote gewürzt und lange in einem Holzofen gegart. Diese Version für zu Hause verwendet eine Schweineschulter mit Knochen und Schwarte. Sie greift die typische Würzung auf und lässt sich im Haushaltsbackofen besser kontrollieren.
Dazu kommen Mote, geschälter und gegarter Mais, kleine Kartoffeln und ein frischer Salat aus Blattsalat und Tomaten. Je nach Haushalt oder Verkaufsstand werden auch Maisfladen, Chicha, Avocado oder regionaler Ají serviert. Die Beilagen sind nicht überall gleich. Hier bringt der Limettensaft Frische zum kräftigen Fleisch.
Beginnen Sie am Vortag: Das Schweinefleisch sollte mindestens 12 Stunden im Kühlschrank marinieren, damit es Geschmack annimmt und die Schwarte trocknet. Die Garzeit hängt von Form und Ofen ab. Aus Sicherheitsgründen muss Schweinefleisch mindestens 63°C erreichen und 3 Minuten ruhen. Für eine Schulter, die sich leicht zerteilen lässt, garen Sie weiter bis 90–95°C.


