Empanadas de añejo
Empanadas de añejo aus Pasto: frittierte Teigtaschen aus fermentiertem Mais mit Rind, Kichererbsen und Ei
Empanadas de añejo sind eine knusprig frittierte Spezialität aus Nariño in den südlichen Anden Kolumbiens. Ihr besonderes Merkmal ist añejo, ein gegarter Teig aus fermentiertem gelbem Mais. Der Teig wird dünn ausgedrückt, gefüllt, halbmondförmig zusammengeklappt und goldbraun frittiert. Die Fermentation und das Garen von añejo unterscheiden sich je nach Hersteller und dauern mehrere Tage. Dieses Rezept für zu Hause beginnt deshalb mit fertig zubereitetem, gekühltem Teig aus einer vertrauenswürdigen kolumbianischen Quelle; eine nicht geprüfte Fermentation zu Hause ist nicht Teil der Anleitung.
In Nariño sind unterschiedliche Füllungen dokumentiert. Manche verbinden Rindfleisch mit Kartoffeln und einem weichen Zwiebelansatz; andere enthalten Reis, Schweinefleisch, Erbsen, Käse oder Ei. Diese Version orientiert sich an einer veröffentlichten regionalen Zubereitung mit zart gegartem und fein gehacktem Rind, Kichererbsen, hart gekochtem Ei, Frühlingszwiebel und Petersilie. Die Füllung soll kräftig schmecken, aber nicht so feucht sein, dass sie die Maishülle beim Frittieren aufreißt. Serviere die Empanadas heiß mit Ají oder Curtido.
Die Feuchtigkeit des Teigs hängt von Herstellung und Lagerung ab. Knete ihn, bis er beim Drücken zusammenhält, und forme zuerst eine Probe-Empanada. Halte das Öl zwischen 170°C und 180°C: Ist es zu kühl, saugt sich der Teig voll; ist es zu heiß, wird die Hülle dunkel, bevor sie knusprig ist. Ein Thermometer und kleine Portionen pro Frittiergang erleichtern die Kontrolle.


