Ceviche nach Chiclayo-Art mit Camote und gegarten Zarandaja-Bohnen
Die nordperuanische Küste kennt unterschiedliche Fischsorten und Beilagen zu Ceviche. Hier ergänzt eine an Chiclayo angelehnte alltagstaugliche Zusammenstellung den limettengewürzten Meeresfisch durch drei sättigende pflanzliche Zutaten. Sie ist keine Behauptung über eine einzige verbindliche Originalfassung.
Yuca ist die stärkehaltige Maniokwurzel, Camote die Süßkartoffel. Zarandaja bezeichnet Bohnen der Art Lablab purpureus, auch Helmbohne genannt. Sie sind botanisch nicht mit Pallar, den Limabohnen, gleichzusetzen. In diesem Gericht werden die Zarandaja bereits vollständig gegart verwendet; nur salzig eingelegte Bohnen müssen zusätzlich abgespült werden.
Beide Wurzelbeilagen brauchen genügend Zeit, damit ihre Mitte weich wird. Den Fisch dagegen erst kurz vor dem Essen aus dem Kühlschrank nehmen, sorgfältig entgräten und mit den fein verteilten Aromen vermengen. Limette und kurze Kühlzeit sorgen für den gewünschten Geschmack, nicht für eine sichere Keimabtötung.


