Amazonas-Fisch in Kokossoße: eine Variante aus Putumayo
Hausversion nach einer in Puerto Leguízamo beschriebenen Encocado-Methode
Das kolumbianische Verzeichnis traditioneller Küche führt Pescado con coco aus Mocoa in Putumayo als Gericht zur Semana Santa auf, hält aber ausdrücklich fest, dass das Rezept nicht dokumentiert ist. Ein anderer Bericht von Radio Nacional beschreibt den verwandten pescado encocado der Murui-Muina-Köchin Magdalena Keimeramuy aus Puerto Leguízamo: Flussfisch wird zunächst in heißem Wasser angegart; anschließend kommen Kokosmilch, Paprika, cilantro cimarrón, Salz und Zwiebel hinzu und garen, bis die Soße eindickt.
Diese Hausversion für 4 Portionen passt die berichtete Methode an grätenfreie Fischfilets und ungesüßte Kokosmilch mit vollem Fettgehalt an. Sie ist von dem Gespräch aus Puerto Leguízamo inspiriert, aber weder das nicht dokumentierte Mocoa-Rezept noch die einzig gültige Zubereitung einer Gemeinschaft in Putumayo. Verwenden Sie sábalo nur aus legaler, verantwortungsvoller Quelle; sonst eignet sich ein milder Süßwasserfisch aus zuverlässigem Handel.


