Xôi xéo: Hanoi-Klebreis mit Kurkuma und Mungbohnen
Xôi xéo ist ein mit Hanoi verbundenes Frühstücksgericht aus Klebreis, Mungbohnen, Kurkuma, Schalotten und aromatischem Öl. Kurkuma färbt den Reis warmgelb. Die Bohnen werden gedämpft, fein gestampft und zu einer festen Kugel geformt. Nach dem Abkühlen hobelt man dünne Späne davon über den Reis. Frittierte Schalotten und das duftende Öl, in dem sie gegart wurden, runden das Gericht ab.
Seinen besonderen Charakter erhält es durch die Textur. Der Reis soll weich und glänzend sein, die Körner aber noch ihre Form behalten. Das Bohnenmus sorgt für eine zarte, buttrige Schicht, während die knusprigen Schalotten einen Kontrast bilden. Diese hausgemachte Grundversion ergibt vier Portionen und verwendet Pflanzenöl. Familien und Verkäufer in Hanoi nehmen mitunter ein anderes Fett oder ergänzen etwa gezupftes Schweinefleisch; solche Beilagen gehören nicht zu diesem Grundrezept.
Plane die getrennten Einweichzeiten für Reis und Bohnen ein. Das Garen ist unkompliziert: Reis und Bohnen werden getrennt gedämpft, während die Bohnen garen, brätst du die Schalotten. Anschließend richtest du alles an, solange der Reis noch warm ist. Serviere das Gericht gleich, damit der weiche Reis und die knusprigen Schalotten ihren Kontrast behalten.


