Bánh chưng: quadratischer vietnamesischer Klebreiskuchen
Bánh chưng ist ein quadratischer vietnamesischer Klebreiskuchen, der eng mit Tết, dem Mondneujahr, verbunden ist. Bei der bekannten nordvietnamesischen Variante umschließt der Reis Schichten aus Mungbohnen und Schweinefleisch. Alles wird in lá-dong-Blätter gefaltet und lange gekocht. Nach dem Pressen lässt sich der Kuchen sauber schneiden; die grüne Hülle umgibt eine würzige, herzhafte Füllung.
Diese Haushaltsversion ergibt einen Kuchen von etwa 1 kg vor dem Einwickeln. Klebreis und geschälte Mungbohnen werden getrennt eingeweicht; die Bohnen werden gedämpft und zerdrückt. Schweinebauch wird schlicht mit Schalotte, Salz und schwarzem Pfeffer gewürzt. Gewürze und Zubereitung der Füllung variieren von Familie zu Familie; hier sorgt eine gegarte Bohnenmasse für eine gleichmäßige Schicht.
Durch langes, gleichmäßiges Kochen wird der Reis weich und die Schichten verbinden sich. Anschließend wird das Paket abgespült und kurz gepresst, damit es sich gut schneiden lässt. Lá-dong-Blätter geben dem Kuchen sein typisches Aroma und Aussehen; ersatzweise lassen sich Bananenblätter verwenden, die Geschmack und Farbe jedoch verändern. Der Kuchen ist sättigend und schmeckt in dünnen Scheiben mit eingelegtem Gemüse.


