Pachamanca a la huancaína im zugedeckten Topf – ausführliches Rezept für zu Hause
Die Gegend um Huancayo in Junín ist mit Pachamanca verbunden: Fleisch, Andenknollen und grüne Kräuter garen traditionell in umschlossener Hitze. „A la huancaína“ beschreibt hier die regionale Art der Pachamanca, nicht die Käse-Ají-Sauce der eigenständigen Speise Papa a la huancaína.
Für diese häusliche Topfzubereitung werden Schweineschulter und Hähnchenschenkel mit Knochen zusammen mit Kartoffeln, Süßkartoffeln, Dicken Bohnen und Choclo gegart. Chincho und Huacatay prägen die Würzung, Ají panca rundet sie ab. Der geschlossene Topf erhält das Grundprinzip gemeinsam gegarter Zutaten, nicht jedoch Blattduft, Textur und gemeinschaftlichen Rahmen eines Erdofens.
Zuerst die festen Knollen in den Topf schichten und die beiden Fleischsorten darauflegen. Bei dicht geschlossenem Deckel und mäßiger Hitze entsteht Dampf. Klar austretender Fleischsaft ist kein Nachweis für sichere Hähnchenstücke: Deren dickste Stelle muss 74 °C erreichen; dieselbe vorsichtige Grenze gilt hier für die Schweinestücke. Bohnen erst am Ende zugeben.


